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Aktualisiert vor 32 Minuten.

Zwischen Varrelbusch Und Petersfeld
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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Merkel ist eine Sicherheits-Ikone

30.08.2017
Frage: Wie haben Sie die Sommer-Pressekonferenz der Bundeskanzlerin erlebt?
Korte: Das war ein guter Auftritt. Angela Merkel hat in ihrer Art sehr erfrischend gewirkt. Sie strahlt eine ruhige Stärke aus, war sehr authentisch. Die Kanzlerin hat sich nicht verstellt, ist um keine Antwort verlegen gewesen.
Frage: Wie würden Sie Angela Merkels Wahlkampf-Stil beschreiben?
Korte: Sie führt einen Vermeidungs-Wahlkampf. Merkel beschreibt Wirklichkeiten, nie die Möglichkeiten. Es gibt kein großes Ziel, das sie sich zu eigen machen und kontrovers zur Debatte stellen würde. Sie spricht über Vollbeschäftigung, mehr Bildung, mehr Digitalisierung – das sind alles keine Themen, über die man streiten könnte. Dieser Stil geht nicht auf taktische Raffinesse zurück. Angela Merkel polarisiert als Person einfach nicht. Sie hat einmal gesagt: Jede gute Idee ist mir willkommen. Alles aufsaugen – das ist ihre Methode.
Frage: Bei welchem Thema läuft Merkel am ehesten Gefahr, in Bedrängnis zu kommen?
Korte: Ich sehe keins! Sie fährt auf Sicht, entscheidet pragmatisch, aus dem Augenblick heraus. Merkel seziert jedes Problem, bildet sich eine Meinung, entwickelt dann kleinteilige Lösungen. Mit dieser Technik der Problembewältigung schafft sie Vertrauen. Merkel ist eine Komplexitäts-Managerin, eine Sicherheits-Ikone. Sie weiß morgens zwar nicht, was mittags passiert. Aber ihr wird die Risiko-Kompetenz zugetraut, damit umgehen zu können, wenn etwas passiert.
Frage: Martin Schulz, ihrem Herausforderer, wird das alles nicht zugetraut?
Korte: Zumindest nicht in dem Maße! Natürlich ist Martin Schulz eine Projektionsfläche. Anders wäre die Begeisterung für ihn im Februar und März nicht erklärbar gewesen. Sein Problem ist, dass er nicht mit zwei, drei Zukunftsideen verbunden wird, für die allein er steht. Er hatte Hunderte Ideen in petto, aber verfügt nicht über ein überzeugendes Alleinstellungsmerkmal.
Frage: Was erwarten Sie vom TV-Duell am Sonntag?
Korte: Es könnte durchaus spannend werden. Dann nämlich, wenn es Martin Schulz gelänge, Angela Merkel für bestimmte Missstände und Fehler die Verantwortung zuzuschieben. Bisher ist der SPD das nicht gelungen. Für den Wahlkampf gegen eine Frau, die bereits zwölf Jahre im Amt ist, muss es eine besondere Strategie geben.
Rasmus Buchsteiner Korrespondentenbüro Berlin
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