Wie weit sind die Patienten zu Beginn der Reha?
FrieseSie sind in der Regel so weit belastbar, dass man mit leichten Bewegungsübungen beginnen kann. Die Reha-Therapie setzt an das bereits kurz nach dem Eingriff in der Klinik begonnene Post-OP-Programm an. Das von den Fachgesellschaften entwickelte Behandlungsschema sieht in der ersten Frühphase eine Teilbelastung vor, die bei einem positiven Verlauf dosiert gesteigert wird. Das bedeutet, dass die Mobilisation des Gelenks mit physiotherapeutischen Übungen etwa zur Beuge- und Streckarbeit bis in den Belastungsbereich fortgesetzt wird. Im weiteren Verlauf geht es darum, die Belastbarkeit dosiert immer weiter zu steigern.
Wann ist das Kniegelenk wieder für den Alltagsgebrauch belastbar?
FrieseDas ist je nach Befund und Behandlungsverlauf bei jedem Patienten anders. Zu Beginn einer Reha lässt sich nie genau sagen, wann das Gelenk wieder voll einsetzbar ist. Hier muss man den Verlauf der Reha und der dann folgenden Nachsorge berücksichtigen. Sicher ist, dass man in der Therapie heute behutsamer als früher vorgeht und sich mehr Zeit für die Mobilisation lässt. Letztlich hat sich gezeigt, dass die Ergebnisse besser sind, wenn man das mit einem Kreuzbandimplantat versorgte Kniegelenk nicht zu schnell zu stark belastet.
Was sind Warnzeichen für eine Überlastung?
FrieseDas sind vor allem Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen. Wenn der Patient infolge starker Schmerzen nicht auftreten kann, müssen die Ursachen durch eine ärztliche Untersuchung abgeklärt und die Therapie wenn nötig angepasst werden.
