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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

„Offenheit und Dialog“

04.03.2013
Gunda Trepp (54) war seit 2000 die Partnerin von Leo Trepp. Sie reiste aus ihrem Wohnort San Francisco zum Festakt nach Oldenburg.
Frage: Frau Trepp, welche Gedanken haben Sie während des Festakts ereilt?
Trepp: Ich habe mich sehr gefreut, auch über die beiden Festredner, weil es Männer sind, mit denen sich mein Mann verbunden fühlte, da sie wie er für Offenheit und Dialog stehen. Und ich habe mich natürlich zudem gefragt, was mein Mann in diesem Moment denken würde.
Frage: Und was hätte ihn wohl beschäftigt?
Trepp: Mein Mann hat bei jeder Auszeichnung gesagt, dass sie nichts bedeutet, wenn nichts dahintersteht. Meine Hoffnung ist, dass die Menschen das Judentum nicht als Fremdes ansehen, sondern als Mutterreligion, die dem Christentum und dem Islam die Impulse gegeben hat, dass sie sich damit auseinandersetzen und den Kampf gegen Antisemitismus ernst nehmen.
Frage: Was sagt die Straßenumbenennung über Oldenburg aus?
Trepp: Man sieht, dass die Stadt, wenn es um etwas Wichtiges geht, Parteiinteressen hintenanstellen kann. Es hat mich sehr gefreut, dass der Beschluss im Rat einstimmig gefallen ist. Es zeigt, wofür die Stadt stehen möchte.