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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Polizei hat gute Arbeit gemacht

03.01.2017
Frage: Herr Oppermann, können Sie die Kritik am Polizeieinsatz in der Kölner Silvesternacht und den gezielten Kontrollen von Nordafrikanern nachvollziehen?
Oppermann: Manchen Leuten – auch bei den Grünen – kann man es nie Recht machen. Die Polizei hat in Köln gute Arbeit gemacht, professionell für Sicherheit gesorgt und einen friedlichen Jahreswechsel ermöglicht. Das steht für mich im Vordergrund. Es sind offensichtlich die richtigen Lehren aus Silvester 2015 gezogen worden.
Frage: Die Kölner Polizei spricht von „Nafris“, kurz für nordafrikanische Intensivtäter. Halten Sie den Begriff für problematisch?
Oppermann: Ich bin froh, dass die Kölner Polizei sich inzwischen von dem Begriff distanziert hat. Wir brauchen Sicherheitskonzepte, die effektiv sind, aber niemanden aufgrund seiner Herkunft, Haut- oder Haarfarbe diskriminieren.
Frage: Ein massives Polizeiaufgebot zu Silvester, Beamte mit Maschinenpistolen an Bahnhöfen, Flughäfen und auf Plätzen – müssen wir uns daran gewöhnen?
Oppermann: Ja, denn die Bürger haben einen Anspruch auf Schutz vor Terror und Gewalt. Dazu gehört momentan auch eine erhöhte Polizeipräsenz an öffentlichen Plätzen und bei Großveranstaltungen. Dabei dürfen wir nicht über das Ziel hinausschießen. Benjamin Franklin hat einmal gesagt: Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, verliert am Ende beides. Das ist auch heute noch richtig. Gleichzeitig gilt: Wer gegen unsere Gesetze verstößt, darf keine Toleranz erwarten.

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