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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Leser zum Nachdenken anregen

25.03.2019
Frage: Herr Fölske, Sie haben innerhalb von vier Monaten vier Bücher veröffentlicht. Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
stephan Fölske: Ich hatte im letzten Jahr überlegt, mal ein Buch zu schreiben. Denn viele Dinge haben mich bewegt und zum Nachdenken angeregt. Das erste Buch sollte auch perfekt werden und so habe ich es einer Lektorin gegeben. Sie hatte mich dann gefragt, ob ich es nicht veröffentlichen will.
Frage: Wie schafft man es, vier Bücher in einer so kurzen Zeit zu schreiben?
Fölske: Nach meinem ersten Buch dachte ich mir, ich schreibe noch eins. Das hat dann keine vier Wochen gedauert und es war fertig. Ich schreibe jetzt nicht 24 Stunden am Tag. Aber mir fließt es förmlich aus den Fingern. Ich schreibe einfach.
Frage: Wie viele Bücher haben Sie bisher verkauft?
Fölske: Bisher habe ich 61 Bücher verkauft. Die Zahlen für den letzten Monat liegen mir allerdings noch nicht vollumfänglich vor.
Frage: Wovon handeln Ihre Werke?
Fölske: Nachträglich habe ich die ersten drei Bücher die Fragment-Serie genannt. Die Serie verfolgt das Ziel, den Leser zum Nachdenken über die Frage anzuregen, ob seine Sichtweise und sein Handeln mit seinen Werten und Überzeugungen übereinstimmen. Ist die gelebte Sichtweise und Meinung die eigene oder nur eine aus einem allgemeinen gesellschaftlichen Tenor übernommene? Machen wir uns die Mühe, etwas zu hinterfragen oder treiben wir mit dem Strom, ohne zu erkennen, dass der eingeschlagene Weg vielleicht der falsche sein könnte, die Umwelt schädigt oder gar die eigene Art gefährdet?
Frage: Ihr erstes Buch heißt „Das fragmentierte Hirn“. Wie würden Sie das fragmentierte Hirn in einem Satz beschreiben?
Fölske: Die vielen Denkprozesse, die in einem stattfinden, zu erkennen, zu filtern und als Basis dafür zu nehmen, sein Leben eventuell zu verändern.
Frage: Sie haben Ihre Bücher selbst veröffentlicht. Welche Schwierigkeiten bringt das sogenannte Self-Publishing mit sich?
Fölske: Man ist nichts. Wikipedia hat mich gelöscht, weil ich zwar vier Bücher veröffentlicht habe, aber ohne einen Verlag. Tatsächlich ist man nichts wert, wenn man keinen Verlag hat. Ich hatte zwei Anfragen von Verlagen, aber die Fragment-Serie wollte ich ihnen nicht geben. Das ist mein Ding.
Frage: Sind schon weitere Bücher geplant?
Fölske: Mein viertes Buch ist Anfang Februar erschienen und jetzt habe ich angefangen, wieder zu schreiben. Es war eigentlich eine Kurzgeschichte. Jetzt wird es doch ein größeres Buch – ein Roman. Bei diesem Buch bin ich nicht selbst involviert. Es geht darum, dass der Protagonist in Träume verfällt und später diesen Traum noch mal erlebt, nur aus Sicht einer anderen Person aus dieser Welt. Der Protagonist träumt zum Beispiel, ein Jude im Warschauer Ghetto zu sein und deportiert zu werden. Dann erlebt er die Szenen aber auch aus der Sicht des Offiziers.
Anna-Lena Sachs Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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