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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Regelmäßig Händewaschen ist bester Schutz vor Norovirus

06.01.2017
Frage: Warum gibt es diesen Winter mehr Infektionen mit dem Norovirus als sonst?
Petermann: Der für den Herbst/Winter typische Anstieg der Norovirus-Infektionen trat in diesem Jahr deutlich früher und stärker auf als in den Vorjahren. Dies ging in der Vergangenheit häufig mit dem Erscheinen eines neuen Norovirus-Genotyps einher. Um den weiteren Verlauf der Norovirus-Saison zu prognostizieren und abschließend zu beurteilen, liegen aber zurzeit noch nicht genügend Daten vor. Die aktuell gesunkenen übermittelten Fallzahlen sind dem Jahreswechsel geschuldet und dürften die Realität nicht widerspiegeln.
Frage: Wie sieht es in der Region Oldenburger Land aus?
Petermann: Dazu können wir leider nichts konkretes sagen, da das entsprechende Gesundheitsamt zuständig ist. Wir wissen aber, dass die Fallzahlen dort sehr hoch sind.
Frage: Wie kann man sich vor dem Norovirus schützen?
Petermann: Handelsübliche Seife ist das entscheidende Hausmittel. Regelmäßiges Händewaschen, vor allem, nachdem man nach Hause gekommen ist. Aber auch zwischendurch, sofern möglich. Auch wegen einer möglichen Gefahr, das Grippevirus zu übertragen, sollte auf die freundliche Geste des Händeschüttelns verzichtet werden.
Frage: Ab wann ist man nicht mehr ansteckend?
Petermann: Im Regelfall 48 Stunden nach den letzten Krankheitssymptomen, sprich Durchfall oder Erbrechen, ist man nicht mehr ansteckend. Solange sollte man nach der Infektion zu Hause bleiben und die Kinder wegen der Ansteckungsgefahr auf keinen Fall in die Kita oder die Schule schicken.

Dr. Holger Petermann ist beim Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg angestellt. Dort arbeitet er als Amtsarzt.


Infos unter   www.oldenburg.de 

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