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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Rückgang ist stark zu spüren

08.04.2019
Frage: Welche Erinnerung haben Sie an den Tag, als Jörg Roßkopf und Steffen Fetzner vor 30 Jahren Tischtennis-Doppelweltmeister wurden?
Lingenau: Obwohl ich erst zehn Jahre alt war und noch kein Tischtennis gespielt habe, kann ich mich daran erinnern, dass der Weltmeistertitel von „Rossi“ und „Speedy“ in der Tagesschau verkündet wurde und dass es offenbar eine ganz besondere Sache war. Ansonsten habe ich leider keine große Erinnerung daran. Wie gesagt war ich noch jung und hatte damals auch noch kein großes Interesse am Tischtennissport. Dazu gekommen bin ich im Prinzip erst durch den Schulhof der Peter-Ustinov-Schule, Teilbereich Hohelucht. Dort gab es fünf Holztische überdacht auf dem Schulhof – beste Akquise überhaupt für uns.
Frage: Welche Auswirkungen hatte der WM-Titel?
Lingenau: Das ist für mich heute schwer zu sagen. Aber immerhin hat Roßkopf sich einen echten Bekanntheitsgrad erarbeitet, da er ja auch im Einzel immer mal wieder bedeutende Titel oder Medaillen gewinnen konnte. Ohne ihn hätte es wahrscheinlich auch Timo Boll in der Form nicht gegeben. Denn es ist wichtig, auch Trainingspartner auf hohem Niveau zu haben, und so konnte „Rossi“ noch zu aktiven Zeiten Timo dabei helfen, sein unfassbares Niveau zu erreichen.
Frage: Wie sieht generell die Entwicklung der Mitgliederzahlen aus, insbesondere im Landkreis Oldenburg?
Lingenau: Der Rückgang der Mannschaften und Spieler in den letzten zehn Jahren ist schon stark zu spüren – vor allem im weiblichen Bereich...
Frage: Woran liegt es?
Lingenau: Wir haben im Tischtennis keine Tradition, was Trainer und Betreuer angeht, anders als beim Handball oder Fußball. Früher reichte es, die Halle aufzuschließen, und alle haben einfach an den Tischen drauf los gespielt. Ein systematisches Training gab es nicht. Das spüren wir jetzt. Dass Tischtennis weiterhin zieht und attraktiv ist, merkt man daran, dass dort, wo Engagierte sind, auch der Nachwuchs ist. Jeder Tischtennisverein, der überleben will, muss sich insbesondere darauf fokussieren, Personen zu finden, die Lust haben sich einzubringen.
Frage: Was unternimmt der Kreis, um gegenzusteuern?
Lingenau: Wir fördern explizit und mit viel Aufwand den Mädchensport. An diesem Wochenende fand unter der Regie unseres Jugendwartes Dennis Stelljes wieder ein Mädchen-Camp in Ihlow statt.
Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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