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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

So sieht Oldenburgs Ex-Trainer die Playoffs

17.05.2019
Frage: An diesem Wochenende beginnen in der Basketball-Bundesliga die Playoffs. Lassen Sie uns vorher noch kurz auf die abgelaufene Hauptrunde schauen. Was waren für Sie die Überraschungen?
Sebastian Machowski (47): Rasta Vechta ist für mich die positive Überraschung. Dass das Team als Aufsteiger die Playoffs und einen starken vierten Platz erreicht, war nicht zu erwarten. Mich hat die aggressive und effektive Spielweise der Mannschaft beeindruckt.
Frage: Und was war für Sie die negative Überraschung?
Machowski: Da muss ich überlegen. So etwas richtig Griffiges fällt mir nicht ein. Vielleicht, dass die Mannschaft aus Jena mit den vielen sehr erfahrenen Spielern als Tabellenletzter abgestiegen ist.
Frage: Und wie bewerten Sie die Hauptrunde der EWE Baskets Oldenburg, wo Sie von 2012 bis 2015 Cheftrainer waren?

Zwei Titel in Europa

Sebastian Machowski trainierte in der Bundesliga die Löwen Braunschweig (2009 - 2012), die Baskets Oldenburg (2012 - 2015) und die Eisbären Bremerhaven (2016 - 2017). Als Profi war er zuvor in Deutschland unter anderem für Alba Berlin, die Baskets Bonn und den MBC Weißenfels aktiv gewesen. Mit Berlin und Weißenfels gewann er jeweils einen Europapokal. Er bestritt 32 Länderspiele.

Machowski: Am Saisonbeginn kam für mich etwas unvermittelt, dass die Oldenburger auf eine Teilnahme am Europokal verzichtet haben. Denn so etwas ist für das Image eines Clubs wichtig. Ich weiß nicht, ob die Spieler das alle gut fanden. Aber wenn man sich dann den Saisonverlauf in der Bundesliga anschaut, war dieser Verzicht gerechtfertigt. Die Oldenburger sind sehr souverän durch die Hauptrunde gekommen. Der zweite Platz, der dabei heraussprang, ist aller Ehren wert.
Frage: Was ist in den Playoffs für die Oldenburger möglich?
Machowski: Der Viertelfinal-Gegner Bonn hat sich im Laufe der Saison nach dem Trainerwechsel unter Chris O’Shea gesteigert. Ich glaube, hier treffen zwei heimstarke Mannschaften aufeinander, die jeweils ein tolles Heimpublikum haben. Mich würde es nicht wundern, wenn sich in allen Partien das Heimteam durchsetzen und die Serie deshalb mit 3:2 an Oldenburg gehen würde. Eine Rolle könnte auch die bisherige Belastung spielen.
Frage: Was meinen Sie?
Machowski: Wie ja schon angesprochen, die Oldenburger haben auf einen Start im Europapokal verzichtet. Die Bonner dagegen haben erst in der Champions League und dann im Saisonverlauf im darunter angesiedelten Europe Cup gespielt. Die Mannschaft hat also bisher deutlich mehr Spiele bestritten als die Oldenburger. Natürlich sind die Playoffs etwas Neues, alle Teams gehen hochmotiviert hinein. Aber die Playoffs sind oft auch ein Spiegelbild der bisherigen Saison. Und dann bestätigt sich, was bisher passiert ist.
Frage: Wer wird am Ende Meister?
Machowski: In der einen Hälfte des Playoff-Tableaus sehe ich Bayern München im Finale. Ich glaube, dass sich das Team gegen Braunschweig und danach auch gegen den Sieger der Serie Vechta - Bamberg durchsetzen wird. In der anderen Hälfte ist das nicht so klar. Ich tippe, dass sich Oldenburg gegen Bonn durchsetzt, außerdem wohl Alba Berlin gegen Ulm. Den Ausgang eines möglichen Halbfinals Oldenburg - Berlin vermag ich aber nicht vorherzusagen. In jedem Falle wird es für Münchens Gegner im Finale sehr schwer. Ich tippe, dass der FC Bayern den Titel holt.
Frage: Sie selbst waren in der abgelaufenen Saison in China tätig und haben als Assistenztrainer bei den Shenzhen Leopards gearbeitet, die bis ins Playoff-Halbfinale der dortigen Meisterschaft vordrangen. Werden Sie dorthin zurückgehen?
Machowski: Es ist noch offen, was ich in der nächsten Saison mache. Ich würde gern wieder in Deutschland arbeiten. Wenn sich aber hier kein passender Job bietet, kann ein Wechsel ins Ausland wieder ein Thema werden.
Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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