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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Steinmeier ist die Ideallösung

09.02.2017

Frage: Sie sind am Sonntag Wahlmann in der Bundesversammlung. Ist das eine besondere Auszeichnung für Sie?

Kaiser: Für mich ist es eine große Ehre, mit dabei sein zu dürfen in der Bundesversammlung. Ich habe das große Privileg, jemanden wählen zu können, den ich persönlich sehr schätze. Frank-Walter Steinmeier wird für Deutschland in diesen schwierigen Zeiten ein hervorragender Präsident sein. Da bin ich mir sicher. Das Besondere ist: Diesmal wählt die Bundesversammlung jemanden, für den sich auch die Mehrheit des Volkes entscheiden würde. Das war nicht immer so.

Frage: Wie wird man eigentlich Wahlmann?

Kaiser: Erwin Sellering, der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, hat mich angerufen. Ich habe nicht lange überlegt, sondern sofort zugesagt. Ist doch klar!

Frage: Sie kennen Frank-Walter Steinmeier lange, haben sogar für ihn Wahlkampf gemacht. Woher kommt die Begeisterung für diesen nüchtern-sachlichen Politiker?

Kaiser: Er ist sicherlich kein Charakter, wie man ihn in meinem Metier kennt. Aber für das Amt des Bundespräsidenten ist er die Ideallösung. Er verfügt über diplomatisches Geschick und ist in der Lage, unser Land wieder zusammenzuführen. Frank-Walter Steinmeier steht für Dialog und für Toleranz.

Frage: Es sind bewegte Zeiten, Rechtspopulisten befinden sich auf dem Vormarsch – was ist jetzt die wichtigste Aufgabe für den neuen Präsidenten?

Kaiser: Ich erinnere mich da an das Motto von Johannes Rau: versöhnen statt spalten. Das ist das Gebot der Stunde: Die Menschen mitnehmen und sie wieder mit der Demokratie versöhnen. Ich kenne keine bessere Form, unser Zusammenleben zu organisieren. Die Demokratie braucht wieder mehr Wertschätzung.

Frage: Kann Steinmeier auch der Präsident derer werden, die sich vom politischen System abwenden und nur noch über „die da in Berlin“ schimpfen?

Kaiser: Das wird man sehen. Mir sind übrigens nie Menschen begegnet, die derart krass urteilen und nur noch auf die Politiker in Berlin schimpfen. Dass es solche Aversionen gibt, ist keine Frage. Aber Politik hat die Aufgabe, Probleme zu lösen. Sonst kommen eines Tages Parteien in den Bundestag, die ich mir dort nicht wünsche.

Rasmus Buchsteiner Korrespondentenbüro Berlin
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