• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Verbesserung der Pflegequalität und Transparenz

02.10.2019
Frage: Nach langem Streit startet der neue Pflege-TÜV – wie bewerten Sie die Pläne?
Andreas Westerfellhaus: Endlich wird der Bürger Transparenz über wahre Pflegequalität erhalten und nicht nur, ob ein Pflegeheim gut Akten führen kann. Ich bin überzeugt: Das neue Qualitäts- und Prüfsystem wird die Pflegequalität und die Transparenz für die Bürger verbessern. Im Mittelpunkt steht zukünftig die Frage, wie gut es einer Einrichtung wirklich gelingt, auf die Bedürfnisse der Pflegebedürftigen einzugehen. Zukünftig werden nicht mehr alle Einrichtungen eine eins als Note haben.
Frage: Also eine wirkliche Trendwende, die aussagekräftige Ergebnisse und Bewertungen liefern wird?
Westerfellhaus: Absolut, viele sprechen sogar zu Recht in Verbindung mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff von einem neuen „Geist“ in der Pflege und von einer neuen Prüfphilosophie. Diese geht einher mit einer Stärkung der Fachlichkeit, die sich nicht nur auf die Qualitätsprüfungen und die Veröffentlichung ihrer Ergebnisse niederschlagen wird, sondern sich auch positiv auf die Stärkung der Eigenverantwortung der Pflegefachkräfte auswirken wird.
Frage: Der bisherige Pflege-TÜV hat eher irreführende Ergebnisse geliefert. Wie lässt sich das künftig verhindern?
Westerfellhaus: Am Ende des alten Pflege-TÜV stand ja eine Note, die sich aus verschiedenen Teilbereichen zusammengesetzt hat. Da konnte schon mal ein Pflegefehler mit einer guten Dokumentation oder guten hauswirtschaftlichen Leistungen ausgeglichen werden. Beim neuen System wird man sich die einzelnen Bereiche sehr genau anschauen können – was aber auch bedeutet, dass der Bürger am Ende vielleicht etwas mehr lesen muss. Aber bei einer so wichtigen Entscheidung, wie der Wahl einer Pflegeeinrichtung, finde ich das auch gerechtfertigt.
Frage: Wie lässt sich echte Transparenz über die Qualität von Einrichtungen erreichen?
Westerfellhaus: Indem eben mehr Informationen über die wirkliche Qualität der Pflege und Betreuung als vorher veröffentlicht werden. Die Bürger werden genau schauen können, wie die Qualität in den für sie relevanten Bereichen ist. Vom Erhalt von Mobilität und Selbstständigkeit oder dem Vermeiden von Stürzen bis zur Hilfe im Notfall wird man die Ergebnisunterschiede sehen können.
Andreas Herholz Korrespondentenbüro Berlin
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2018
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.