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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Via Leer bis nach Bukarest

12.06.2019
Frage: Horst, als Zwischenahner startest Du Deine Bahnreisen stets mit der Bahnstrecke Oldenburg-Leer, die nun 150 Jahre besteht. Welche war Deine weiteste Bahnfahrt?
Hollmann: Ganz klar: nach Rumänien! Das war in der ersten Hälfte der 80er Jahre. Anlass war das Europapokal-Endspiel der Handballfrauen des VfL Oldenburg bei Ramnicu Valcea. Bei der Fahrt über München, Wien, Budapest und dann Bukarest war ich – mit zwei Übernachtungen – etwa drei Tage unterwegs.
Frage: Man kann ja, was vielen Oldenburgern und Ammerländern gar nicht klar ist, auch über Ostfriesland, über Leer in den Süden fahren.
Hollmann: Stimmt. Das habe ich oft gemacht. Bezieht man in seine Fernreise-Planungen etwa Richtung Köln oder Basel die Intercity-Verbindung von Norddeich via Leer über die Emslandstrecke Richtung Süden ein, ergeben sich insgesamt mehr Reisemöglichkeiten als nur über Bremen. Auch nach Bukarest bin ich damals übrigens so gestartet. Nachteil ist eine lange Umsteigezeit von mehr als einer halben Stunde in Leer. Ich schätze dort allerdings ein Bistro. Dort kann man die Wartezeit bei Frühstück mit Rührei und Schinken recht angenehm gestalten. Köstlich, ein perfekter Reisestart!
Frage: Wie findest Du das heutige Zugangebot auf der Strecke Oldenburg-Leer?
Hollmann: Es ist für meinen Heimatort Bad Zwischenahn das beste, das es je gab! Es gibt jede Stunde eine Verbindung nach Hannover, abwechselnd per Regionalexpress oder Intercity. Letztere fahren dann noch weiter Richtung Leipzig oder Berlin. Das hat diese Strecke schon sehr aufgewertet. Und zusätzlich fährt die Regio-S-Bahn ab Bad Zwischenahn über Oldenburg nach Bremen. Faktisch gibt es also einen Halbstundentakt. Die anderen Stationen an der Strecke, also Ocholt, Augustfehn und Leer, haben immerhin einen Stundentakt.
Frage: Hast Du denn immer nur Ziele im Süden?
Hollmann: Keineswegs. Man kann ja mit vielen Zügen, die auf der Strecke Oldenburg-Leer fahren, quasi direkt bis zur Fähre nach Norderney und Juist in Norddeich Mole fahren, oder zur Borkum-Fähre ab Emden. Das ist doch perfekt für Insel-Fans!
Frage: Keine Wünsche?
Hollmann: Doch. Vielleicht noch ein ganz später Zug zurück ins Ammerland bzw. Ostfriesland. Das wäre gut etwa für Kulturinteressierte, die abends in Oldenburg oder Bremen, vielleicht sogar Hamburg unterwegs waren.
Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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