Frau Thümler, Sie richten mit ihrem Mann Helmut Urban die Landtage Nord in diesem Jahr bereits zum 12. Mal aus. Woher nehmen Sie noch die Motivation?

ThümlerDie Motivation nehmen wir aus dem positiven Feedback der Aussteller und Besucher. Aber auch Kritik prallt an uns nicht tatenlos ab. Wir sind jedes Jahr erneut bestrebt, Verbesserungen, neue Ideen und Anregungen in die Messeplanung einzuarbeiten, denn wer rastet, der rostet.

Was zieht sich thematisch  wie ein roter Faden durch all die Jahre?

ThümlerDas Hauptthema ist natürlich die Landwirtschaft mit all ihren Facetten. Unsere Messe lebt von der Vielfalt und Praxisnähe, aber auch die Bereiche Haus, Garten, Freizeit und Energie interessieren nicht nur den Landwirt, sondern auch den „Nichtlandwirt“. Tierschauen, Maschinendemonstrationen, Sortenversuche und nicht zuletzt die Biogasanlage runden dieses Spektrum ab.

Was finden Sie persönlich 2015 besonders attraktiv?

ThümlerDas dürfen Sie mich eigentlich nicht fragen, da ich der größte Fan dieser Messe bin und es mir schwer fällt, mich für die eine oder andere Sache zu entscheiden. Aber da ich ein großer Tierliebhaber bin, sind für mich die Tierschauen schon sehr attraktiv.

Wie groß ist das Einzugsgebiet? Kommen auch Ostfriesen?

ThümlerOh ja, wir schreiben in jedem Jahr auf den Parkplätzen die Kennzeichen der Fahrzeuge unserer Besucher auf, um interne Erhebungen über den Einzugsbereich unserer Besucher zu machen, und wir stellen dabei fest, dass die Besucher aus dem gesamten Nordwestdeutschen Raum bis runter ins Emsland und bis Osnabrück kommen, und auch aus Holland verzeichnen wir zunehmend mehr Besucher.

Wie viele Besucher erwarten Sie in diesem Jahr ?

ThümlerWir hoffen natürlich, dass in diesem Jahr wieder so viele Besucher die Landtage Nord besuchen wie die 70 000 im letzten Jahr.

Wie viele Menschen sind für die Landtage Nord tätig – im Team, an den Ständen und ehrenamtlich?

ThümlerOh je, das kann ich so auf Anhieb gar nicht beantworten. In unserem gesamten Team sind wir in Spitzenzeiten etwa 70 Leute – und wenn man mal zugrunde legt, dass an jedem der 600 Stände im Durchschnitt 3 Personen Standdienst machen, sind das schon 1800 Mitarbeiter der einzelnen Firmen. Ehrenamtliche Helfer, und dazu zähle ich neben der Polizei auch das DRK, mögen es etwa 25 Personen sein.

Rüdiger zu Klampen
Rüdiger zu Klampen Wirtschaftsredaktion (Ltg.)