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Insgesamt 11 Tote in Hanau –  Mutmaßlicher Täter tot
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Aktualisiert vor 5 Minuten.

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Insgesamt 11 Tote in Hanau – Mutmaßlicher Täter tot

NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Wir haben die Schubladen voll mit Konzepten

18.03.2017
Frage: Vor sechs Wochen noch im Umfrage-Tief, jetzt plötzlich auf Augenhöhe mit der Union – erkennen Sie die SPD noch wieder?
Oppermann: Wir haben jahrelang sehr gute Arbeit in der Regierung gemacht. Ich hatte oft das Gefühl, dass die SPD in den Umfragen stark unterbewertet war. Martin Schulz hat nun den Befreiungsschlag geschafft. Er hat große Glaubwürdigkeit und spricht auch Menschen an, die sich zuletzt von der Politik abgewendet haben. Der Wunsch nach einem Wechsel ist weit verbreitet.
Frage: Was wird am Ende im Duell zwischen Angela Merkel und Martin Schulz den Ausschlag geben?
Oppermann: Schulz steht für Demokratie, für Europa, für Gerechtigkeit. In Zeiten von Trump, Brexit und Rechtspopulismus wollen die Menschen Haltung sehen. Angela Merkel wirkt müde. Es gibt in der Union keine einzige politische Idee, die über den Wunsch nach Machterhalt hinausgeht. Wir haben die Schubladen voll mit Konzepten. CDU und CSU sind blank.
Frage: Besteht nicht die Gefahr, dass die Flügelkämpfe in der SPD wiederaufleben, wenn es beim Wahlprogramm konkret wird?
Oppermann: Im Gegenteil. Partei und Fraktion waren auch in schwierigen Zeiten sehr geschlossen. Jetzt erlebe ich, dass sich bei kleinen Fehlern, die auch mal passieren können, alle gegenseitig helfen, sie wieder auszubügeln. Bei uns ist ein Teamgeist entstanden, der Berge versetzen kann. 12 000 neue Mitglieder bringen jede Menge frischen Wind und Zuversicht. Der Parteitag am Sonntag wird zeigen: Alle stehen hinter Martin Schulz.
Frage: Wird eigentlich noch regiert? Oder ist die GroKo am Ende mit ihren Projekten?
Oppermann: Wir werden uns bald im Koalitionsausschuss treffen. Ich sehe gute Chancen, dass unsere Pläne für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern und für ein Rückkehrrecht von Teilzeit- in Vollzeit-Beschäftigung noch realisiert werden können. Auch kämpfen wir weiter für die Solidarrente. Aber wir stoßen immer stärker an die Grenzen dieser Koalition. Viel ist mit der Union offensichtlich nicht mehr zu machen. Unsere Pläne für eine Begrenzung der Managergehälter, wo Maß und Mitte verloren gegangen sind, oder für die Ehe für alle werden abgelehnt. Was jetzt nicht durchgeht, werden wir nach der Wahl mit einem Bundeskanzler Martin Schulz umsetzen.
Rasmus Buchsteiner Korrespondentenbüro Berlin
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