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Aktualisiert vor 6 Minuten.

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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Wir haben kluge Delegierte

07.12.2018
Frage: Herr Strobl, Angela Merkel tritt nach 18 Jahren nicht mehr als Vorsitzende der CDU an. Wie hat sie die Partei in dieser Zeit verändert?
Strobl: Schauen Sie sich an, wer US-Präsident, wer französischer Präsident, wer britischer Premierminister war, als Angela Merkel Parteivorsitzende wurde. Daran sehen Sie, wie viel Zeit vergangen ist, wie sich die Zeiten geändert haben. Angela Merkel hat Deutschland sicher und verlässlich durch bewegte Zeiten geführt, denken Sie etwa an die Finanzkrise. Bei Bertold Brecht wird Herr Keuner ganz bleich, als ihm ein alter Bekannter nach langer Zeit sagt, er habe sich gar nicht verändert. Kurzum, die Zeiten haben sich geändert, die Herausforderungen sind andere geworden, und deshalb hat sich auch die CDU verändert. Nicht von ungefähr haben wir schon vor Monaten den Prozess eingeleitet, dass die CDU unter ganz viel Beteiligung ihrer Mitglieder ein neues, zeitgemäßes Grundsatzprogramm bekommt.
Frage: Angela Merkel hat immer gesagt, Parteivorsitz und Kanzleramt gehören in eine Hand. Nach ihrem Rückzug als CDU-Vorsitzende will sie jetzt dennoch weiter Regierungschefin bis 2021 bleiben. Wie lange kann das gutgehen?
Strobl: Angela Merkel packt an, was viele für unmöglich gehalten haben, das so auch noch kein Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland geschafft hat: einen selbstbestimmten, geordneten Übergang zu ermöglichen. Sie ist nicht auf der Flucht. Angela Merkel und die oder der neue Parteivorsitzende werden sich nach dem Parteitag ausführlich und in Ruhe zusammensetzen, die Arbeitsgrundlage klären, dann kann das funktionieren. Allen ist klar: Es geht nicht um einzelne Personen und wie die miteinander persönlich können – es geht um Deutschland.
Frage: Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich offen für Friedrich Merz als Merkel-Nachfolger ausgesprochen. Wäre dessen Wahl das Beste für das Land, wie Schäuble meint, oder wäre Annegret Kramp-Karrenbauer die bessere Parteichefin und Kanzlerkandidatin?
Strobl: Wir haben kluge Delegierte, die in der Partei verankert sind, die brauchen keine Wahlempfehlungen von mir. Deshalb sage ich nichts, was auch nur in die Nähe einer Wahlempfehlung kommt. Das Schöne im Moment ist: Mit Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz und Jens Spahn – ich nenne sie in alphabetischer Reihenfolge – hat unsere Partei die Wahl zwischen drei Hochkarätern, die allesamt Parteivorsitz könnten.
Andreas Herholz Korrespondentenbüro Berlin
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