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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Gespannt auf neue Herausforderungen

03.05.2018
Frage: Der reguläre Schulalltag war für dich mit Beginn der Osterferien Geschichte.
Marie Francksen: : Stimmt. Die letzten Woche vor den Osterferien hatten wir Mottotage. Jetzt laufen die Klausuren, dann folgen die mündlichen Prüfungen. Und nach der Zeugnisvergabe am 21. Juni ist das Thema Schule dann erstmal abgehakt.
Frage: In welchen Fächern wirst du fürs Abi geprüft?
Marie Francksen: : Mathe, Physik und Englisch sind meine Schwerpunktfächer. Dann kommen noch Bio und Geschichte als Prüfungsfächer dazu.
Frage: Wie bereitest du dich auf die Abi-Prüfungen vor?
Marie Francksen: : Ich lerne vor allem, indem ich mir noch mal die Unterlagen aus dem Unterricht vornehme und mir die wichtigsten Sachen herausschreibe...
Frage: ...und sie dir damit einprägst.
Marie Francksen: : Ganz genau. Irgendein Lehrer hat mal gesagt: Aus der Hand in den Kopf. Und das funktioniert tatsächlich. Kurz vor der Klausur überfliege ich die Aufzeichnungen vielleicht noch mal. Aber gelernt hab ich den Stoff dann schon durchs Aufschreiben.
Frage: Bist du gut in der Schule?
Marie Francksen: : Na ja, relativ gut.
Anne Francksen: : Jetzt muss ich als Mutter aber mal eingreifen. Die Frage kann man mit einem klaren Ja beantworten. Maries letzten Zeugnis war hervorragend.
Frage: Dann ist „relativ gut“ also ganz schön tief gestapelt. Was für ein Gefühl hast du denn bei den bisherigen Abi-Klausuren?
Marie Francksen: : Die sind ganz vernünftig gelaufen. Man macht sich ja im Vorfeld immer so viele Gedanken. Aber eigentlich sind die Abi-Klausuren nicht anders als die ganzen Klausuren, die man davor schon geschrieben hat.

23 junge Leute streben in diesem Jahr an der Zinzendorfschule in Tossens das Abitur an. Das sind deutlich weniger als 2017. Im vergangenen Jahr hatte es an der Zinzendorfschule 38 Abiturienten gegeben. Eine Erklärung für den Rückgang hat auch Thomas Simon von der Schulleitung nicht.

Die Entlassungsfeier für die Abiturienten findet am Donnerstag, 21. Juni, in der Aula der Schule statt. Am Samstag, 23. Juni, feiern die Absolventen auf dem Hof Iggewarden ihren Abi-Ball. Die Abi-Fahrt des 2018er-Jahrgangs führt in den spanischen Badeort Lloret de Mar.

Die Abiturienten stecken zurzeit mitten in der Klausuren-Phase. Ab Mitte Mai folgen die mündlichen Prüfungen. Im Anschluss gibt es dann noch die Nachprüfungen für alle Schülerinnen und Schüler, die auf der Kippe stehen oder ihren Abi-Schnitt noch verbessern wollen.

Anne Francksen: : Bislang war Marie in der ganzen Prüfungsphase absolut tiefenentspannt. Sie muss sich aber auch nicht mehr ganz so viele Gedanken machen, weil ihre berufliche Zukunft schon gesichert ist.
Frage: Wie das?
Marie Francksen: : Ich hatte mich schon im Sommer für ein duales Studium beworben. Im Herbst war ich bei Vorstellungsgesprächen. Und im November habe ich eine Zusage von der Firma Miele bekommen, die mir ein duales Maschinenbau-Studium in Osnabrück ermöglicht.
Frage: Sind andere in deinem Jahrgang auch schon so weit?
Marie Francksen: : Ja, da gibt es schon mehrere.
Frage: Wie leicht oder schwer ist dir die Berufswahl gefallen? Hast du dich gut auf diese Entscheidung vorbereitet gefühlt?
Marie Francksen: : Ja, eigentlich schon. Ich war bei der Berufsberatung der Arbeitsagentur in Nordenham, hab außerdem einen Online-Fragebogen ausgefüllt. Und wir haben auch in der Familie viel darüber geredet.
Frage: Haben dir deine Eltern in deine Entscheidung reingeredet?
Anne Francksen: : Also, ich würde sagen, nein...
Marie Francksen: ...nein, haben sie wirklich nicht. Ausschlaggebend war tatsächlich die Berufsberatung. Ein Vorteil war, dass ich zwei ältere Geschwister habe. Dadurch war Berufsfindung bei uns Zuhause schon früh ein Thema.
Frage: Was ist das für ein Gefühl, dass die Schule nun vorbei ist und damit ein neuer Lebensabschnitt beginnt?
Marie Francksen: : Darüber habe ich, ehrlich gesagt, noch gar nicht so viel nachgedacht. Ob ich die Schule vermisse, werde ich wohl erst mit ein bisschen zeitlichem Abstand sagen können. Vorerst überwiegt jetzt die Freude und die Neugierde auf das Neue, das vor mir liegt. Und zu den Leuten, mit denen ich jetzt in der Schule befreundet bin, werde ich natürlich auch später den Kontakt noch halten.
Frage: Wie sagt die Mutter dazu, dass ihre Tochter bald aus dem Haus ist?
Anne Francksen: : Wir haben drei Kinder. Marie ist die letzte, die nun aus dem Haus geht. Und die kinderlose Zeit haben wir schon ein Jahr lang trainieren können, als Marie in den USA war. So beginnt nun auch für uns ein neuer Lebensabschnitt, der uns aber auch neue Freiräume eröffnet. Deshalb sehen wir das positiv. Vor allem freut es uns aber, dass unsere Kinder ihren Weg gehen. Darauf haben wir schließlich all die Jahre hingearbeitet.
Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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