JADE - „Ich habe erwartet, dass es zur Stichwahl kommt und dass der Abstand knapp sein würde“, bewertet Henning Kaars (43) den Wahlausgang. Natürlich freut er sich über sein Wahlergebnis und dankt allen Wählerinnen und Wählern. Erfreut ist Kaars zudem über die hohe Wahlbeteiligung.
„Ich freue mich, dass ich in der Stichwahl bin“, zeigt sich auch Tina Janßen (35) zufrieden mit dem Wahlausgang. „Der erste Schritt ist erreicht“. Nun wolle sie „eine Nacht darüber schlafen“ und dann das Ergebnis beraten.
Erwartungsgemäß enttäuscht ist Hans-Joachim Janßen (46) von seinem Ergebnis. Woran es gelegen habe, sei „schwierig zu sagen“. Er glaube aber von sich, „im Wahlkampf keine Fehler gemacht zu haben“. Deshalb bedankt sich Janßen bei den Wählerinnen und Wählern für das Vertrauen. Der Wahlkampf habe gezeigt, dass in der Gemeinde Jade ein großes Interesse an der Bürgermeisterwahl vorhanden sei. Deshalb hofft er, „dass die Leute am Ball bleiben“, nicht nur bei der Stichwahl, sondern auch insgesamt bei der Beteiligung an der Entwicklung der Gemeinde. Seinem eher schlechten Abschneiden gewinnt Janßen schließlich auch noch etwas Positives ab: „Man weiß nie, wozu eine bestimmte Entscheidung gut ist“.
Für Klaus Schütte (45) ist das Ergebnis „so überraschend nicht“. Geschätzt habe er für sich den vierten Platz, gehofft habe er aber wenigstens auf den dritten. „Der Wahlkampf war zu kurz“ meint Schütte. Zudem hätten die meistens anderen Kandidaten noch Unterstützung durch Parteien gehabt.
„Ich bin enttäuscht“, gibt Redelf Ennen (58) unumwunden zu. Er habe zwar geahnt, „dass es schwer werden könnte“, aber er habe sich dennoch „weiter vorn gesehen“. Positiv wertet er die Freundlichkeit, die ihm entgegengebracht worden sei: „Ich habe mich sehr wohl gefühlt.“
