Jaderberg - Wie wird sich die Unsicherheit der Menschen angesichts der Corona-Pandemie auf die Blutspende-Aktion in Jaderberg auswirken? Magda Höpken, Leiterin vom DRK Jaderberg, hatte ein ungutes Gefühl. Doch dann folgt eine erfreuliche Überraschung: 88 Teilnehmer fanden den Weg, zehn Personen mehr als im Durchschnitt. Den Humor haben etliche nicht verloren: „Bevor wir nicht mehr rauskönnen, kommen wir noch mal her.“ Als Vorsichtsmaßnahme standen gleich bei der Anmeldung Desinfektionsmittel bereit.
Besonders erfreulich war, dass sich gleich zehn Erstspender einfanden. Und neben vielen Stamm-Besuchern kamen auch erfreulich viele jüngere Menschen.
Auf das Jubiläum der 100. Spende konnte sich Klaus Fischbeck freuen. Der Schweiburger erzählt, das er mit 18 Jahren die erste Spende abgeben hat, und irgendwann mal eine Pause eingelegt hat. Der Jubilar: „Ich war überwiegend in Jaderberg dabei. Das gefällt mir hier. Auch der anschließende Imbiss ist hier gut und vielseitig.“ Die 50. Spende stand für Christiane Severin an. Das 40. Mal war Kurt Busch dabei und zum 25. Mal Helmut Munderloh. Alle Jubilare erhielten einen Gutschein von der Leiterin überreicht. Auf die zehnte Spende kamen Anja Radon, Tomka Gramsch und Daria Dürselen.
Magda Höpken ist seit 20 Jahren die Leiterin der Ortsgruppe Jaderberg. Sie lobt das gute Team der zwölf Frauen, das sich immer bestens einbringt. „Jede hat ihren Stammplatz – von der Anmeldung bis zur Küche.“ Der männliche Part fehlt nicht ganz. Das ist der Ehemann der Leiterin, Hans Höpken. Er ist im Vorfeld zuständig für das Bekanntmachen der Veranstaltung. Schilder und Banner werden von ihm im Ort angebracht.
Der nächste Termin steht am Freitag, 8. Mai, in der Zeit von 16 Uhr bis 20 Uhr in der Oberschule an. Hier ist seit acht Jahren Standort für den Blutspendedienst. Und mit den Räumlichkeiten Aula, Mensa und Küche ist man sehr zufrieden.
