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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Jever

Aus der Werkstatt Jever in die Nordsee

21.11.2016

Jever Holzbrettchen auf die Arbeitsplatte legen, den Hebel nach unten ziehen, warten: „Vorsicht heiße Oberfläche“ klebt als Warnung auf dem Arbeitstisch. Benjamin Hilprecht weiß, wie er mit der Brennmaschine umzugehen hat.

Der Beschäftigte der Werkstatt für behinderte Menschen der Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit (GPS) in Jever hat am Sonntag beim Tag der offenen Tür vorgeführt, wie die Holz-Drifter für das Uni-Projekt „Makroplastik“ entstehen: 100 000 dieser Holzplättchen mit eingebrannter Schrift werden bis Ende 2018 von den Meeresforschern in der Nordsee ausgesetzt, um den Weg des Plastikmülls im Meer nachzuverfolgen.

Alle 100 000 Holzbrettchen werden in der Werkstatt Jever gefertigt. Immer 60 Stück packt Benjamin Hilprecht in eine Transportkiste, klebt einen Zettel mit den fortlaufenden Nummern darauf – fertig. Die ersten 4800 Drifter wurden im Oktober in der Nordsee ausgesetzt. 2017 und 2018 folgen weitere.

Direkt nebenan informieren Projektleiter Prof. Dr. Jörg-Olaf Wolff von der Arbeitsgruppe Physikalische Ozeanographie (ICBM) an der Uni Oldenburg und Doktorandin Rosanna Schöneich-Argent über das Projekt. An ihrem Stand erklären sie, warum Plastik so ein Problem ist, wie lange es dauert, bis es verrottet. Die beiden hatten viel zu tun am Tag der offenen Tür: Tausende schoben sich durch die Werkstatträume, um sich über die Arbeit der GPS zu informieren, den Beschäftigten bei der Arbeit zuzusehen und Weihnachtsdeko zu erstehen.

Melanie Hanz
Agentur Hanz
Redaktion Jever
Tel:
04461 965311

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