Cleverns - Diesen Tag hatten viele Clevernser offenbar sehnlich erwartet: Den Tag der offenen Tür der Ortsfeuerwehr am Samstag nutzten viele Besucher nicht nur, um sich den Feuerwehrgerätehaus-Neubau und das neue Löschfahrzeug „LF10“ anzuschauen. Die Veranstaltung glich außerdem in weiten Teilen einem Mini-Dorffest.
Besonders stolz sind die Clevernser Kameraden und Kameradinnen auf das neue Löschfahrzeug, für das sich nicht nur die kleinen Feuerwehr-Fans interessierten. Auch die Mitglieder benachbarter Wehren – und sogar der befreundeten Wesermarsch-Wehr Reitland – bestaunten das „LF10“. Groß war das Interesse auch am Feuerwehrgerätehaus, das im Juli 2020 an die Freiwillige Feuerwehr übergeben worden war.
Wilfried Wolken betonte noch einmal, dass von Politik und Stadtverwaltung die Stützpunktfeuerwehr „nie in Frage“ gestellt werden sei. „Das soll auch so bleiben“, beteuerte Jevers stellvertretender Bürgermeister. Der SPD-Ratsherr ließ das mittlerweile breite Spektrum der Einsatzarten Revue passieren – und das reichte das von einer Türöffnung bis hin zu sogenannten Großschadenslagen wie Bahnunglücke.
Weil für die Einsätze nicht nur moderne Technik sondern auch gut ausgebildetes Personal benötigt wird, rührte Bernd Eggers die Werbetrommel für den Eintritt in die Clevernser Wehr. „Wir haben schon Spinde leergeräumt und die Aufnahmeanträge liegen bereit“, sagte der kommissarische Ortsbrandmeister. Mit von der Partie war auch Feuerlösch-Trainer Peter Herrmann, der nicht nur zwei Haarspraydosen erhitzte und damit zum Explodieren brachte. Zudem simulierte der Experte einen ordentlichen Fettbrand, wie er in jeder Küche entstehen kann. Sein Ratschlag: Auf keinen Fall mit Wasser löschen, weil dann eine hohe Stichflamme entsteht. Besser sollten die Flammen mit einem Topf- oder Pfannendeckel oder mit einer Löschdecke erstickt werden. Vor allem aber gilt: die Feuerwehr rufen!
