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Feuerwehr Cleverns Neues Löschfahrzeug kostet 345.000 Euro

Cleverns - Gut ein halbes Jahr nach Inbetriebnahme des neuen Clevernser Feuerwehrgerätehauses hat die Stützpunktfeuerwehr nun auch ihr neues Löschfahrzeug „LF10“ bekommen. Jevers Stadtbrandmeister Olaf Rieken wies gestern bei der offiziellen Übergabe des Fahrzeugs darauf hin, dass die Anschaffung „zeitlich so geplant“ war. Denn: In die alte Halle hätte das neue, 8,29 Meter lange und 2,39 Meter breite „LF10“ gar nicht reingepasst.

345 000 Euro (davon rund 40 000 Euro für die „Beladung“) hat die Stadt für das Fahrzeug auf MAN-Basis ausgegeben, um das alte Löschfahrzeug „LF8“ (Baujahr 1993) zu ersetzen. Dafür hat die Firma Albert Ziegler GmbH aus dem baden-württembergischen Giengen ein Fahrzeug ausgeliefert, das nach Ansicht von Bernd Eggers „ganz andere technische Gegebenheiten“ habe als das Vorgängermodell.

Wehren müssen tagsüber mit weniger Einsatzkräften ausrücken

Unter anderem verfügt das „LF10“ über einen 2000-Liter-Löschmittel- und über einen 120-Liter-Schaummittel-Tank. Grundsätzlich sei die Aufrüstung des neuen Fahrzeugs auf die Gegebenheiten der ländlichen Region ausgelegt, erklärte Eggers. Die Bedienbarkeit der technischen Ausstattung trage der Tatsache Rechnung, dass die Wehren – vor allem tagsüber – oft mit weniger Einsatzkräften ausrücken müssen. Zurzeit werden die Clevernser Kameraden und Kameradinnen an dem „Neuen“ geschult – „damit sie wissen, wo was ist“, so Eggers.

Lesen Sie außerdem: Feuerwehren sind gut aufgestellt für schwere Einsatzlagen

Mit dem neuen „LF10“ sei der Brandschutz in Jever in guten Händen, sagte Jan Edo Albers. Der Bürgermeister versprach, dass die beiden jeverschen Ortswehren auch künftig mit den bestmöglichen Gerätschaften und Fahrzeugen ausgestattet werden. Dazu habe sich die Stadt mit ihrem Brandschutz- und Hilfeleistungskonzept verpflichtet.

Dieter Janßen nahm den Faden auf und wies darauf hin, dass das Geld für den Kauf eines Löschfahrzeugs vom Typ „LF20“ für die Ortswehr Jever bereits in den Haushalt eingestellt worden sei. Gleichzeitig betonte der SPD-Ratsherr und Vorsitzende des zuständigen Fachausschusses, dass der Stadt in 2025 in weiterer „finanzieller Kraftakt“ bevorsteht. Dann nämlich muss ein Ersatz für die in die Jahre gekommene Drehleiter her.

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