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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Jever

Austauschprogramm: „Internet ist viel langsamer als in den Niederlanden“

25.05.2012

JEVER Wie es sich anfühlt, in einem anderen Land zu leben, mit einer fremden Kultur, einer fremden Sprache und einem ungewohnten Alltag umzugehen, das erproben zurzeit Tristan Griffin (22) und Sander Agricola (21) aus den Niederlanden sowie Eemelie Paananen (18) aus Finnland. Die beiden Niederländer bleiben rund drei Monate in Deutschland, Eemelie Paananen bleibt sechs Wochen und fährt am Freitag zurück in seine Heimat. Die Gäste aus dem Ausland machen eine Ausbildung im Bereich IT-Administration und werden dabei von den Berufsbildenden Schulen in Jever betreut.

Im Rahmen des Europäischen Austauschprogramms „Leonardo Da Vinci“ setzten sie einen Teil ihrer Ausbildung in Deutschland fort. Tristan Griffin und Sander Agricola werden auch eine Prüfung in Deutschland ablegen. Dafür reisen ihre Lehrer aus den Niederlanden an.

Im IT-Labor der Berufsbildenden Schulen in Jever arbeiten die Praktikanten unter anderem an einer digitalen Beschilderung für die BBS Jever, probieren Installationsszenarien für verschiedene Software aus und entwickeln eine Website für ein IT-Modellunternehmen weiter, die später im Unterricht an der BBS Jever genutzt werden soll. Sander Agricola wird an drei Tagen in der Woche auch an der BBS Friedenstraße in Wilhelmshaven eingesetzt. „Hier ist das Internet viel langsamer als in den Niederlanden“, hat er schnell festgestellt. Für einen IT-Auszubildenden ein gravierender Unterschied.

Die drei Austauschpraktikanten unterhalten sich auf Englisch. Er sei überrascht, dass sich die Deutschen sehr bemühen, mit ihnen Englisch zu sprechen, sagt Tristan Griffin. „Wir haben in den Niederlanden oft gehört, die Deutschen würden sich mit Fremdsprachen schwer tun“, berichtet Sander Agricola.

Die Menschen in Deutschland seien freundlich, aufgeschlossen und interessiert. Fasziniert sind alle drei von den Autobahnen, teilweise ohne Geschwindigkeitsbegrenzung: „Aber das ist auch nachvollziehbar“, meint Agricola, „sonst würden die Deutschen auch zwei Tage brauchen, um einmal quer durch ihr Land zu fahren.“

In Jever haben sie eine Kneipentour gemacht und deutsches Bier getestet. Betreuungslehrer Detlef Reuter lud sie zum Grillen ein. „Das hat Spaß gemacht“, sind sie sich einig. Während Eemelie Paananen sich nur vorstellen kann, Deutschland als Touristin zu besuchen, überlegt Sander Agricola, in Deutschland zu leben und in den Niederlanden zu arbeiten.

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