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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Jever

Barrierefreiheit: Sponsoren gesucht für Rollstuhl-Rad

15.09.2018

Jever Neues Projekt des „Projekt Sophie“: Die Ehrenamtlichen um Anke Casper suchen Unterstützer zur Anschaffung eines Rollstuhl-Fahrrads. Das Fahrrad, das auf einer Plattform vorn einen kompletten Rollstuhl transportieren kann, soll jeder nutzen können – ähnlich wie die Lastenräder von „Mein Deichrad“ soll es einfach reserviert und gebucht werden können.

Das Rolli-Rad

Das Projekt Sophie hofft auf viele Sponsoren, um das Rollstuhl-Fahrrad anschaffen zu können. Das Rad kostet zwischen 8000 und 10 000 Euro. Gebaut wird es bei der Firma e-motion Dreiradzentrum in Bad Zwischenahn.

Unterstützer können sich bei Anke Casper, E-Mail anke.casper@online.de melden.

Geplant ist, das Rolli-Rad auf den Namen Sophie-Rad zu taufen und dann wie die Lastenräder von „Mein Deichrad“ per Online-Buchungssystem allen zur Nutzung zur Verfügung zu stellen.

Das Rollstuhl-Fahrrad hat einen E-Motor und ist so gebaut, dass der Rollstuhl einfach vorn auf die Plattform gerollt und dort fixiert wird. Dadurch müssen Rolli-Fahrer nicht umsteigen, sondern können im Rollstuhl per Rad transportiert werden.

    dreirad-zentrum.de

Niemand soll durch Behinderung benachteiligt sein – nach diesem Grundsatz setzt sich das Projekt Sophie seit inzwischen neun Jahren für Barrierefreiheit und die Integration behinderter und mobilitätseingeschränkter Menschen in Jever ein.

Anke Casper hat ein solches Rollstuhl-Rad im Urlaub an der Ostsee entdeckt, fand es gleich toll und probierte es aus. Da die Firma e-motion in bad Zwischenahn solche Räder baut, stand fürs Projekt Sophie schnell fest: So etwas sollte es auch in Jever geben.

Gut 10 000 Euro kostet das Rad – die Ehrenamtlichen sind sicher, dass sie das Geld zusammenbekommen. Einen Grundstock legten jetzt die jeverschen Geschäftsfrauen Renate Janssen,  Antje Wiemken und Ingeborg Miethke-Kuhle, die insgesamt 1200 Euro für das Rolli-Rad gespendet haben.

„Viele Rollstuhl-Fahrer sind gar nicht sichtbar, weil sie zu Hause gepflegt werden“, sagte Konrad Lappe vom „Projekt Sophie“: „Es wäre doch schön, wenn die mal rauskämen und etwas von Jever sehen.“ Er weiß, dass in Oldenburg mehrere solcher Räder unterwegs sind. „Dort gibt es sogar ehrenamtliche Strampler.“

Denn so ganz leichtgängig ist das Rolli-Rad trotz E-Motor nicht, das zeigte sich bei einer Probefahrt vor dem Schloss. Vor allem Rangieren und Kurven fahren muss man üben, bevor es auf große Fahrt geht. Doch Heike Johannsen, die seit einem Unfall im Rollstuhl sitzt, ist begeistert von den Möglichkeiten, die das Rad bietet – das zeigte sich schnell an ihrem Strahlen bei der Probefahrt mit Ina Meyer.


Video unter   www.youtube.com/nwzplay 
Video

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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