Jever - Zum 28. Mal legt jetzt die Volksbank Jever ihren sogenannten Börsencup für Gymnasiasten der 11. und 12. Klassen auf. Gestern stellte Jens Küpker vom Private Banking den Teilnehmern dazu im Immobilienzentrum der Bank die Teilnahmebedingungen vor.

Es geht um reales Wertpapiertraining, das nach dem Prinzip Learning by doing aufgebaut ist. Es wird also nach Belieben experimentiert, allerdings soll dabei nicht wild herumgezockt werden, denn Ziel ist ja das Erlernen konkreter nachhaltiger Anlagestrategien. Wie funktioniert die Börse, welche Chancen und Risiken liegen im Anlegen?

Die Rahmenbedingungen sind nicht nur realistisch, den Teilnehmern werden auch zwei Depots mit einem fiktiven Startkapital von je 100 000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Aufteilung in zwei Depots erfolge bewusst, damit die Börsianer-Schüler unterschiedliche Anlagestrategien nebeneinander testen können, wie Küpker betonte. Vom 15. Februar an läuft der Börsencup nun und am 20. Mai wird abgerechnet.

Insgesamt machen rund 90 Schüler mit, davon kommen 61 unter Leitung von Werner Gerken von der beruflichen Gymnasien der BBS Jever, während vom Mariengymnasium nur drei unmittelbar mitmachen, da eine Gruppe von etwa 25 aus Stundenplangründen als schulinterne AG mitmacht. Diese Jung-Börsianer betreut letztmalig Eckhard Gruber.

Zu den wichtigsten Tipps der Informationsveranstaltung gehörte, sich täglich in Zeitungen und Internet zu informieren und dies nicht nur im Börsenteil: Sie werden erleben, wie sensibel die Börse auf Nachrichten wie zum Beispiel derzeit aus Ägypten reagiert. Zur Vertiefung der Kenntnisse lädt die Volksbank außerdem zu sechs Präsenzveranstaltungen ein, bei denen es um allgemeines Börsenwissen, vor allem aber auch um die Chart-Analysen geht.

Die Teilnehmer bleiben im Übrigen bis zum Schluss unter Spielnamen getarnt und Küpkers wichtigster Rat zum Abschluss lautete: Nicht nur kaufen - um Gewinne zu machen, muss man auch günstig verkaufen!