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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Jever

bürgermeisteramt: „Waschechter Jeverscher Junge“

18.09.2021

Jever Jan Edo Albers, Bürgermeister der Marienstadt Jever, der Stadt der Kunst, Sage und Geschichte bleibt in seinem Amt. Mit überwältigender Mehrheit, (79,52 Prozent), für ihn überraschend, wählten ihn die Jeveraner für weitere zehn Jahre. Albers ist ein waschechter Jeverscher Junge und wurde im Sophienstift (heute Altersheim) in Jever geboren. Schon während seiner Schulzeit am Mariengymnasium in Jever schätzten ihn seine Mitschüler als einen weitsichtigen und ausgeglichenen, aber auch konsequenten Klassenkameraden. Wie sein Vater wollte er schon als Kind Rechtsanwalt werden und studierte Rechtswissenschaften in Osnabrück..

Offen, neugierig und zielstrebig bezeichnet sich Jan Eddo Albers, der schon mit 29 Jahren in den Rat einzog und zum 2. stellvertretenden Bürgermeister gewählt wurde. Doch schon nach einer Legislaturperiode kandidierte er nicht wieder. Zuvor war schon sein Vater, Edo Albers, im jeverschen Stadtrat von 1976 bis 1981 stellvertretender Bürgermeister Jevers und bis 1991 Ratsmitglied. Ohne Edo Albers Einsatz gäbe es die wunderbare gelbe Villa am Schlosserplatz nicht mehr.

Die Liebe zu Jever und zum Jeverland – das sei immer der Antrieb seines Vaters gewesen, so Sohn Jan Edo. Dies habe sich auf ihn übertragen. Als Bürgermeister kandidierte er 2013, Jevers CDU-Stadtverband hatte ihn dafür vorgeschlagen und unterstützt. Gegen seinen parteilosen Stadtkämmerer und einen SPD-Kandidaten schaffte er es in der Stichwahl zum Bürgermeister. Mit einem außergewöhnlichen „Wahlkampfmobil“, einem Nostalgiefahrrad mit seinem Konterfei und dem Slogan „Jever kann mehr“ zog er viel Aufmerksamkeit auf sich.

Das Nostalgiefahrrad begleitete ihn auch in diesem Jahr durch den Wahlkampf und auch die Botschaft „Jever kann mehr“ ist geblieben. Ein Nostalgiefahrrad zeigt, so Albers, dass auf alt gemachtes Neues durchaus nicht schlecht sein müsse. Hier zieht er Parallelen zur Entwicklung des Stadtbilds der Marienstadt und hier will er auch weiterhin nach vorn drängen. Der Anfang dazu ist schon mit der Sanierung der Wallanlagen in Vorbereitung. Die Gestaltungsmöglichkeiten und die Vielfalt der Tätigkeit sowie die Möglichkeit, für und mit anderen Menschen arbeiten zu können, machen für ihn den besonderen Reiz dieses Amtes aus.

Wenn auch sein Bürgermeisterbonus ihm sicherlich eine solide Ausgangsposition sicherte, gab er sich im Wahlkampf kämpferisch. Sein Terminkalender, der schon immer prall gefüllt war, hätte noch mehr Stunden am Tag haben können, um all die vielen Gespräche mit Vereinen, Institutionen und Verbänden zu führen, sagte er in einer Politrunde. In allen Stadtteilen ließ er sich sehen. Er fuhr dazu mit dem Fahrrad bis in den südlichsten Teil nach Grappermöns, bewegte sich rund um die Stadt und hörte sich an, wo der „Schuh“ drückt.

Die von ihm eingeleitete Kooperation mit den Kommunen im Jeverland soll auch weiterhin forciert werden. „Ohnehin sind wir in Jever, Schortens und Wangerland alle Friesländer und eben auch Jeverländer“, so Albers. Dieses Bewusstsein gelte es zu stärken und zu bewahren, will Albers weiter ausbauen und dazu verhilft ihm, dass er offen, neugierig, zielstrebig ist. Als Bürgermeister zeichnet ihn auch aus, dass er sich in schwierigen Situationen zurücknehmen, zuhören und entscheiden kann.

Zum Erhalten und Bewahren jeverscher Tradition gehört seine Mitgliedschaft in der Stammtischgesellschaft „Die Getreuen von Jever von 1871“, der er seit Juni 2019 als Präses vorsteht. Dazu ist er in vielen Vereinen und Service-Clubs als Funktionär und Mitglied aktiv. „Mein Vater hat mir mit auf den Weg gegeben, dass ich mich so verhalten soll, dass ich jeden Morgen in den Spiegel schauen kann“, bezeichnet Jan Edo Albers als einen der besten Ratschläge. Es ärgere ihn, wenn jemand ohne Rücksicht auf seine Mitmenschen nur den eigenen Vorteil suche.

Energiequellen sind für ihn Familie und Partnerin. Dazu braucht er auch Momente des Alleinseins auf dem Fahrrad unterwegs in Jever oder lautes Musikhören. Tischtennis, Fahrradfahren und Lesen sind außerdem Interessen von Jan Edo Albers. Er war seit seit seiner Kindheit ein MTVer und spielt seit seinem 11. Geburtstag Tischtennis. Er spielt in der 4. Herrenmannschaft (1. Bezirksklasse in der Saison2020/2021). Das sei für ihn ein Ausgleich, um sich von seinen vielfältigen Aufgaben seiner Bürgermeistertätigkeit zu entspannen. Sportlich auch sein Lebenstraum: Skifahren und Surfen lernen.

Persönlicher Steckbrief:

Alter: 44

Wohnort: Jever

Familie: geschieden, 2 Kinder

Schuhgröße: 41

Lieblingsfarbe: blau

Kontakt: 0173/8181549

1989 – 1996 Mariengymnasium Jever Schulabschluss: Allgemeine Hochschulreife Studium: 1996 – 2001 Studium der Rechtswissenschaften in Osnabrück Wahlfach: Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht Zusatzausbildung: wirtschaftswissenschaftlich, Uni Osnabrück Erste Juristische Staatsprüfung: 07.03.2001 Referendariat: 2001 – 2003, Schwerpunkt: Staats- und Verwaltungsrecht Zweite Juristische Staatsprüfung: 28.08.2003

Was schätzen Sie bei anderen?

Offenheit, Gradlinigkeit und Intelligenz.

Was ist Ihr Lieblingsgericht?

Das ist eine schwere Frage für einen Genussmenschen, vermutlich Kaiserschmarrn.

Welche Aufgaben erledigen Sie nur ungern?

Ich kann es generell nicht ausstehen, im Internet oder in Papierform Formulare auszufüllen.

Wen würden Sie gerne persönlich kennenlernen?

Papst Franziskus

Bei welchem Ereignis wären Sie gerne dabei gewesen?

Bei der Vereidigung von Barak Obama 2009.

Wo würden Sie gerne in fünf Jahren sein?

Ich würde mich gerne im Rathaus auf den Geburtstagsbesuch beim meinem Freund und gerade wiedergewählten Zerbster Kollegen Andreas Dittmann vorbereiten.

Ihre Lebensweisheit oder wichtigste Lektion?

Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird. (Winston Churchill)

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