JEVER - Mit der Präsentation des Mehrgenerationenspielplatzes im Bauausschuss – wie ihn sich Bürger der Stadt Jever vorstellen und in Workshops selbst erarbeitet haben – ist ein ehrgeiziges Projekt endgültig auf der Agenda des Rates gelandet. Das an das Mühlentief angrenzende Areal zwischen Skaterplatz und Jugendherberge dürfte bei erfolgreicher Umsetzung die Krönung der Spielleitplanung in Jever darstellen.

Es ist an alle Generationen gedacht – dass das jedoch nicht billig wird, war allen Beteiligten spätestens bewusst, als Jens Gerdes vom Planungsbüro Gerdes (Oldenburg) am Mittwoch die Details vorstellte. Gerdes sprach bereits von einem 'Mehrgenerationenspielpark' und warf vorsichtig die Zahl von 100 bis 200 Besuchern pro Wochenende ein. Drei Realisierungsabschnitte wird es geben, sofern die zu erwartenden Kosten die Politik nicht abschrecken – von diesen Kosten wird in der nächsten Sitzung des Bauausschusses die Rede sein. Für den ersten Abschnitt dürfte eine Investition in Höhe von 165 000 Euro erforderlich sein.

Christoph Hinz
Christoph Hinz Lokalredaktion, Jeversches Wochenblatt