JEVER - Seit einiger Zeit bereitet die umfassende und reibungslose Müllabfuhr den Abfuhrunternehmen zunehmend Probleme, wie die Stadtverwaltung berichtet, da 'insbesondere in den Anwohnerstraßen durch parkende Fahrzeuge ein Zugang zu den bereitgestellten Mülltonnen erheblich erschwert oder teilweise unmöglich gemacht wird'. Außerdem würden die Müllfahrzeuge durch die verengten Fahrbahnen bei der Durchfahrt der Straßen stark behindert. Das führe unweigerlich dazu, dass immer wieder zahlreiche Mülltonnen nicht geleert werden können.
Im Interesse ihrer Nachbarn und einer zügigen und vollständigen Müllabfuhr bittet die Stadtverwaltung die Fahrzeughalter, beim Parken darauf zu achten, dass die gesetzlich vorgeschriebene Restfahrbahnbreite (mindestens 3,05 Meter ab dem Außenspiegel) grundsätzlich eingehalten wird, denn zugeparkte Straßen verhindern auch den Rettungs- und Feuerwehrfahrzeugen die ungestörte Durchfahrt. Daraus resultierende Verzögerungen, könnten im Ernstfall fatale Folgen haben.
Doch damit nicht genug: Ähnliche Probleme werden von den Abfuhrunternehmen in der Nähe von Schulen und Kindertagesstätten beobachtet, wo Eltern durch ihre parkenden Fahrzeuge während der Bring- und Abholzeiten die Zuwegungen zu den Tonnen versperren. Immer wieder beobachten Autofahrer interessiert die Bemühungen der Fahrer in den Abfuhrfahrzeugen beim Rangieren, anstatt ihr eigenes Fahrzeug wegzufahren, und so die Fahrbahnverengung aufzuheben, heißt es in der Pressemitteilung der Stadtverwaltung.
