JEVER - Nach dem die Fußballerinnen des FSV Jever ihre ersten beiden Partien nach dem Aufstieg in die Bezirksliga jeweils mit 2:4 verloren hatten, wollten sie es im ersten Heimspiel der Saison besser machen. Die Mannschaft des Trainergespanns Ron Schriewer/Andreas Funk hatte sich vorgenommen, der SG Neuenburg/Dangastermoor das Leben so schwer wie möglich zu machen. Die Realität sah dann aber anders aus. 0:7 lautete das Ergebnis nach dem Schlusspfiff.
Bereits nach drei Minuten gab es den ersten herben Rückschlag. Aus einer Ecke resultierend traf Sandra Theilen zum 1:0 für die Gäste. Wiederum drei Minuten später schlug sie erneut zu und erhöhte auf 2:0. Als die SG-Spielerin in der 15. Minute ihren lupenreinen Hattrick perfekt machte, war bereits allen klar, dass für den FSV an diesem Tag nicht viel zu holen sein würde. Und es kam noch schlimmer. In der 21. Minute markierte Verena Klockgether das 4:0. Von den Marienstädterinnen war bis dahin nichts zu sehen.
Eine gewitterbedingte Spielunterbrechung beendete zunächst den Torreigen. Die Jeveranerinnen standen fortan besser in der Defensive, ohne jedoch selbst eigene Chancen zu erspielen. Mit hängenden Köpfen ging es in die Halbzeitpause.
Die Jeveranerinnen kamen in der zweiten Spielhälfte besser in Tritt, was auch daran lag, dass die Gäste nicht mehr taten als nötig. Aber auch zwei sehenswert herausgespielte Torchancen der Gastgeberinnen verpufften ungenutzt. So nahm das Unheil seinen Lauf und die Gäste kamen immer wieder zu gefährliche Konterchancen. Verena Klockgether (50.), Rieke Wehlau (71.) und nochmals Sandra Theilen (75.) schraubten das Ergebnis auf 7:0. Die Enttäuschung war den Jeveranerinnen deutlich anzusehen. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Fehler, die in der Kreisliga noch verziehen werden, in der Bezirksliga gnadenlos bestraft werden. 'Das Team muss nun enger zusammenrücken und lernen, dass man nun über Kampf in Spiel finden muss', kommentierte das Trainergespann Schriewer/Funk.
