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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Jever

Wie der Vater das Gottesbild beeinflusst

06.11.2017

Jever Wie sehr der eigene Vater das Bild von Gott als himmlischem Vater zu beeinflussen vermag, darüber berichtete Gerlind Krause am Samstag im Schützenhof Jever beim 38. Frühstückstreffen für Frauen. Erneut waren alle Plätze besetzt.

Conny Regenscheit begrüßte die Frauen, die zum großen Teil Stammgäste der Frühstückstreffen sind. Mit einem großen Team an ehrenamtlichen Helfern, die sich allesamt zum christlichen Glauben bekennen, dabei aber überkonfessionell arbeiten, hatte sie die Tische liebevoll dekoriert und ein ansprechendes Rahmenprogramm vorbereitet. Das Konzept der Frühstückstreffen für Frauen kommt aus der Schweiz, seit den 1980er Jahren ist es auch in Deutschland in vielen Städten etabliert.

Thematisch geht es um Glaubens- und Lebensfragen, daneben stehen Musik und Gespräche beim Frühstück.

Im Schützenhof sorgte das Akkordeonorchester Schortens für Musik, Hanna Helms und Siegfried Wendel führten mit einem Sketch ins Thema ein: „Das Bild meines Vaters – Wenn Gott aus meinem Rahmen fällt“. Eine schwierige Konstellation hatte sich die Referentin vorgenommen, denn die Erfahrungen, die jemand mit dem eigenen Vater macht, werden häufig auch auf Gott projiziert, erklärte sie.

So habe sie einen sehr strengen und unnachsichtigen Vater gehabt. Häufig habe sie darunter gelitten, ihm nichts recht machen zu können. Und auch vor Gott habe sie sich stets schuldig gefühlt, Angst und Scham hätten lange Zeit ihr Verhältnis zu Gott bestimmt.

Im Lauf des Lebens habe sich ihr realer Vater verändert und mit dieser Veränderung, aber auch der Veränderung ihrer Lebensumstände habe sich ihr Gottesbild gewandelt, berichtete die Referentin. Befreiend sei aber vor allem das Erkennen von Jesus als Retter und als Mittler zwischen Gott und den Menschen.

So sei auch Aussöhnung in Familien möglich. Und damit sei quasi der „gordische Knoten“ durchschlagen – die Familiengeschichte bestimme nicht zwangsläufig ein für alle Mal den Kurs fürs eigene Leben. Anders lägen die Dinge aber bei Missbrauch in der Familie. Hier sei Aussöhnung oft nicht machbar, da sei es meist der bessere Weg, eine komplette Trennung zu vollziehen, erklärte Krause.

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