JEVER - Autofahrer, die schon einmal an der Kreuzung Adolf-Ahlers-Straße unterwegs waren, wissen, dass mehrere Minuten Wartezeit zu gewissen Zeiten keine Seltenheit ist. Aus diesem Grund hatte die SWG-Fraktion im Februar einen Antrag gestellt, hier die Verkehrsführung zu ändern.
Dieser sieht vor, in der Kreuzung eine Links- und eine Rechtsabbiegerspur zu schaffen und die Fußgängerüberquerung tiefer in die Straße zu versetzen.
Im Ausschuss für Ordnung und Sicherheit wurde der Antrag am Donnerstag erstmal von der SWG wieder zurückgezogen. Der Grund: Die Umbauarbeiten von geschätzten 148.000 Euro kann sich die Stadt nicht leisten. 'Wir sehen das Problem', sagte Bürgermeister Jan Edo Albers. 'Aber wir haben gerade an anderen Löchern zu bohren, die derzeit wichtiger sind.' Als Beispiel nannte er die steigenden Kosten für Kindertagesstätten. Dennoch könnte eine Möglichkeit gefunden werden, die Kosten für den Umbau zu minimieren. Die meisten Ausschussmitglieder, allen voran Udo Cremer von der SWG, sprachen sich dafür aus, die geplanten Änderungen auf dem Edeka-Gelände zu nutzen, um Gespräche mit Gilde-Investors aufzunehmen. Im Idealfall würde das Unternehmen, das die Alte Molkerei umbaut, einen Teil der Umbaukosten übernehmen.
