JEVER - Die Spielleitplanung in Jever nimmt Gestalt an – dass es sich dabei nicht etwa um 'Spielkram' handelt, sondern um ein politisch gewolltes und von Eltern mit hoher Relevanz betrachtetes Projekt handelt, zeigte sich in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses.
Als es um die Gründung eines Arbeitskreises für die systematische Erfassung von Bolz- und Spielplätzen und die Optimierung aller Möglichkeiten mit Bürgerbeteiligung ging, sahen sich die Ausschussmitglieder zwei kritischen Müttern in den Zuhörerreihen des jeverschen Ratssaales gegenüber. Serena Falkenhof und Heike Seemann-Grübnau waren gekommen, um die Präsenz von Elternvertretern in dem Arbeitskreis Spielleitplanung anzumahnen und um sich davon zu überzeugen, dass die ursprünglichen Pläne, ungenutzte Plätze zu schließen und zu vermarkten, vom Tisch sind.
Bezüglich der ersten Frage regten sie außerdem an, auch den einen Vertreter des Stadtjugendrings in den Arbeitskreis zu berufen, was auch geschah. Außerdem erweiterte der Ausschuss die Liste für den Arbeitskreis um Vertreter der Kindertagsesstätten und der Grundschulen. Ohnehin dafür vorgesehen waren der Verein Jever aktiv, der Seniorenbeirat, das Jugendforum, sowie Vertreter der Ratsfraktionen, des Bürgervereins und der Bürgermeister selbst.
Bezüglich der Schließungen gab Bürgermeister Jan Edo Albers Entwarnung. 'Wir fangen wieder bei null an',sagte er. Allerdings könne es sich aus der Spielleitplanung ergeben, dass ungenutzte Plätze geschlossen und mit dem Verkaufserlös bestehende Spielplätze hochwertig ausgestattet würden.
