JEVER - Mit einem respektablen Spendenbetrag von 2000 Euro für das Schlossmuseum Jever hat die Stiftung Schloss Jever am Montagnachmittag ihr vorweihnachtliches Stiftertreffen im Steinsaal des Museums gekrönt.
Das Treffen bei Christstollen, Tee und Kerzenschein an einer großen Tafel nahm Museumsleiterin Prof. Dr. Antje Sander zum Anlass, sich bei den Stiftern für ihr Engagement zu bedanken. Vier Stiftungen rund ums Schloss sorgten derzeit dafür, dass man sich im Museum jährlich über einen Geldsegen von fast 6000 Euro freuen könne. Die Museumsleiterin, die auch 2. Vorsitzende der Stiftung ist, bezeichnete das Stiftungswesen als 'eine der Säulen, die das Schloss tragen'. Die große Verbundenheit der Region mit der Einrichtung zeige sich zudem in den vielen Aktivitäten von Vereinen, Service-Clubs und Unternehmen.
Antje Sander kündigte an, dass die Kinderabteilung ganz neu gestaltet werden soll, 'denn wir haben eine zauberhafte Spielzeugsammlung, die ihresgleichen sucht'. Die wolle man in einer Wunderkammer zeigen. Als weitere künftige Projekte nannte die Museumsleiterin, die Restaurierung der Kassettendecke im Audienzsaal, neue Medien für die Dauerausstellung und die Gestaltung der Sonderausstellung 'Die Naturschutzbewegung um Franz Radziwill'.
Hermann Neunaber hatte als 1. Vorsitzender der Stiftung Positives zu berichten. Mit einem Kapital von 16 000 Euro sei man im Jahr 2008 an den Start gegangen, nun liege man bei 80 000 Euro. Ziel sei weiterhin, dem Schlossmuseum mit den Zinserträgen ein hohes Maß an Unabhängigkeit zu ermöglichen. Dem pflichtete Andreas Kreye, Vorsitzender des Kuratoriums, bei. Es gehe bei den Spenden nicht um Heizkosten, sondern um die Förderung der inhaltlichen Arbeit im Schloss. Und das sei ein gutes Argument, um 'stiften zu gehen', betonte Kreye.
