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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Jever

Beklemmender Film über „Henker vom Emsland“

04.05.2018

Jever Kino-Freunde Friesland und Gröschler-Haus Jever zeigen am Freitag, 9. Mai, gemeinsam den Film „Der Hauptmann“ im Kino Jever an der Bahnhofstraße. Einlass ist um 19.30 Uhr, um 20.05 Uhr führt Bernhard Schwanzar von den Kino-Freunden in den Film ein. Karten gibt es ander Abendkasse.

Regisseur Robert Schwentke hat in „Der Hauptmann“ die – wahre – Geschichte des Soldaten Willi Herold aufgegriffen, der in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs mit seinem Trupp von Versprengten durch Norddeutschland zog. Eine schmunzelnde Köpenickiade mit satirischen Sticheleien gegen das Uniformvertrauen der Deutschen sollte man nicht erwarten: Der Film von Robert Schwentke ist viel radikaler als die Geschichte des Schusters Voigt – und zu lachen gibt es auch nichts.

Das machen schon die ersten Szenen deutlich, in denen ein Soldat vor seinen Leuten flieht. Nur mit Glück kann sich der Gefreite Willi Herold (Max Hubacher) retten. Ob er ein Deserteur ist, ob er sich irgendeiner Tat strafbar gemacht hat, das enthüllt der Film nie.

Herold entdeckt ein verlassenes Auto mit verbrannten Unterlagen und einem Koffer, in dem sich die Uniform eines Hauptmanns befindet. Wie auf einer Bühne übt Herold den Tonfall eines höheren Uniformträgers ein. Seine neue Rolle kann er gleich am lebenden Objekt ausprobieren, bei dem versprengten Soldaten Freytag (Milan Peschel) und den Männern um Kipinski (Frederick Lau), die sich im Bauernhof einquartiert haben. Mit den Männern formt er die „Kampfgruppe Herold“ und gibt vor, im Auftrag des „Führers“ die Lage hinter der Front zu sondieren.

Willi Herold ist eine Person der Zeitgeschichte, man hat ihn den „Henker vom Emsland“ genannt: 1946 haben die Briten ihn und seine Kumpanen für 125 Morde zum Tod verurteilt.

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