Jever - Endlich wieder was los in Jever: Natürlich kam die Alternative zum Altstadtfest am Wochenende nicht ganz ans Original ran. Aber viele Besucher – übrigens aus allen Altersgruppen – waren sehr froh, dass nach so langer Pause in der Corona-Zeit endlich wieder etwas stattfinden konnte. Das, was möglich ist, hat die Stadt Jever herausgeholt. Unter dem Motto „Kleine Feste an vielen Orten“ hatte sie gemeinsam mit Gastronomen kleine Konzerte an mehreren Orten in der Innenstadt organisiert. Und das kam bei vielen sehr gut an.
Klassischer Swing
Bereits am frühen Freitagabend füllte sich die Innenstadt sichtbar mit Menschen – wer nicht gezielt wegen der Livemusik da war, nutzte die Möglichkeit, sich in einem der zahlreichen Biergärten der Cafés und Restaurants niederzulassen. Fast kam mit italienischen Schlagern auf dem gut gefüllten Kirchplatzboulevard so etwas wie mediterrane Atmosphäre auf. Auch am Außenstandort Lokschuppen, wo im Lok-Theater das Quartett „Kowalsky’s Electro Swing“ mit klassischen Swingtiteln auftrat, füllte sich der Saal schon relativ früh.
Zufriedene Urlauber und Einheimische
Am Freitag also: guter Lauf, ein Hauch von Altstadtfest-Atmosphäre und ebenso zufriedene Urlauber und Einheimische. So auch Anja Freimuth und Maike Ahlrichs, die vor der Neuen 17 standen. Normalerweise besuchen sie auch das Altstadtfest in Jever. „Endlich ist zumindest wieder etwas los“, sagte Maike Ahlrichs. Und die Musik von „Soulmen Acoustic“ finden sie auch klasse. Wobei Anja Freimuth dann noch mit einem Schmunzeln hinzufügte: „Der Gitarrist ist auch mein Ehemann“.
Je später der Abend wurde, desto mehr füllte sich der Alte Markt. Die Band „Julisturm“ lockte etliche Besucher zum La Vie & Le Petit. Mit ihren Songs zum Mitsingen und Tanzen machten sie ziemlich Stimmung.
Blues und Irish Folk
Auch am Samstag zog das Musikprogramm und belebte die Innenstadt. Unter anderem mit Blues und Irish Folk. Außerdem wurden auf der neuen Terrasse von McDonald’s Kinder geschminkt, eine Hüpfburg war aufgebaut und ein DJ legte auf.
