Jever - Über einen nagelneuen Lkw konnte sich nun das Technische Hilfswerk, Ortsverband Jever, freuen. Genauer gesagt gab es die Neuanschaffung für die neu geschaffene Fachgruppe Elektroversorgung. Diese Fachgruppe stellt die Stromversorgung an großen Einsatzstellen sicher. Darüber hinaus versorgt sie bei einem Stromausfall kritische Punkte mit Notstrom.
Doch zum Anfang: Am Montag machten sich zwei Mitglieder des Ortsverbands Jever mit der Bahn auf nach Zahna-Elster in Sachsen-Anhalt, um den Lkw direkt vom dortigen Werk abzuholen. Am Dienstag war dann die Übergabe des Fahrzeugs angesetzt – Corona-bedingt jedoch ohne große Versammlung.
Bei dem neuen Fahrzeug handelt es sich um einen Mercedes-Benz Arocs 1830 A. Da der Lkw eine längere Ladefläche hat und mehr Gewicht laden darf als das bisherige Einsatzfahrzeug, hatte sich der Ortsverein Jever für den Wechsel entschieden. Der „Lastkraftwagen 7 Tonnen Ladebordwand“ ist auf einem 18-Tonner-Fahrgestell der Arocs-Serie aufgebaut. Ein 300 PS starker Motor treibt das mit permanentem Allradantrieb ausgestattete Diesel-Fahrzeug an. Auf der Hinterachse ist der Mercedes mit Zwillingsbereifung ausgestattet. Die Ladefläche ist durch eine auf beiden Seiten zu öffnende Schiebeplane schneller zu be- und entladen als das Vorgängermodell.
Die Ladebordwand, auch bekannt als Hubladebühne, hat eine Belastbarkeit von zwei Tonnen. Das Bedienkonzept verspricht hier mehr Sicherheit, durch die technische Ausstattung. Das Bedienen dieser Ladebordwand ist nun einfacher, das sei besonders mit Blick auf die schweren THW-Einsatzstiefel eine Erleichterung, heißt es in einer Pressemitteilung. Jetzt fehle nur noch das dazugehörige Notstromaggregat. Der Lkw der Fachgruppe verfügt über zwei bis vier Sitzplätze. Mit der Neuanschaffung sei ein wichtiger erster Baustein der Fachgruppe gesetzt. Inzwischen ist der neue Lkw auch schon einsatzbereit: Es kann also losgehen.
