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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Jever

SPD: Suche nach Bundesvorsitz mit Regionaltagungen

12.06.2019

Jever Die SPD-Vereine in Jever – der Stadtverband und die Ortsvereine Jever und Cleverns-Moorwarfen – fordern von der Bundes-Partei, dass sie geordnete Verhältnisse schafft. „Der Umgang mit Andrea Nahles in den letzten Wochen hat eines deutlich gemacht: Die SPD befindet sich in einer schwierigen Phase. Wir alle wollen das Beste für unsere Partei, sind aber der Überzeugung, dass die Veränderung einer Personalie alleine nicht den gewünschten Erfolg bringen kann“, teilt Andre Reichert, Vorsitzender des Stadtverbands Jever, mit.

Man müsse sich nun vor allem darauf konzentrieren, dass die SPD wieder das Vertrauen der Menschen gewinne, meint Reichert. Dazu gehöre, sich auf die Grundwerte der Sozialdemokratie zu besinnen und Rückgrat zu zeigen. „Manchmal ist weniger mehr. Wir sollten anregen, dass die SPD sich verstärkt auf Kernbereiche wie soziale Themen und die Entwicklung des ländlichen Raums konzentriert. Wichtige Ansätze sind für mich ganz klar die ärztliche Versorgung, die Grundrente, der Umweltschutz und die Digitalisierung, die wir unterstützen müssen“, so Reichert.

Als mitgliederstärkste Partei seien aber auch neue Kommunikationsformen und die Einbindung der Mitglieder entscheidend.

„Aber ohne Vorsitzenden oder Vorsitzende geht es nun mal nicht“: Der Weg, die Partei in einer Dreierspitze zu führen, sei der Richtige. „Wir müssen uns intern klar werden, wie der weitere Weg aussehen soll. Das darf nicht übereilt werden, sonst sind wir in einem Jahr wieder an diesem Punkt“, unterstrich Reichert.

Der SPD-Stadtverband hat gemeinsam mit den Ortsvereinen beim Parteivorstand angeregt, ein neues Verfahren zur Findung des neuen Parteivorsitzes aufzunehmen: Ähnlich wie bei der Wahl des Landes-Vorsitzenden 2010 sollte es Regionalkonferenzen geben, auf denen sich Kandidaten vorstellen und Anregungen aus den Landesverbänden mitnehmen, so der Vorschlag der jeverschen SPD.

„Wir sind überzeugt, dass auf diese Weise ein Dialog zwischen Parteiführung und Basis geschaffen werden kann, der auch dem oder der neuen Vorsitzenden unserer Partei wieder größere Akzeptanz verschafft“.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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