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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Jever

Sanierungsgebiet Iv In Jever: Wallanlagen ganz neu aufstellen

04.10.2019

Jever Die Wallanlagen Jevers sind ein kulturhistorisches Kleinod: „In Jever sind sie so gut erhalten wie kaum anderswo“, betont Dr. Helmut Gramann vom Planungsbüro Boner & Partner. Im Auftrag der Stadt hat er gemeinsam mit Johann Boner ein so genanntes Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept erarbeitet. Darin sind der Zustand der Wallanlagen, der Sanierungsbedarf und Entwicklungsziele aufgelistet. Das Entwicklungskonzept dient als Begründung gegenüber dem Land, warum der Bereich Wallanlagen nachträglich ins laufende Sanierungsgebiet IV Lohne/Schlachte/Hooksweg aufgenommen werden sollte.

Im Fachausschuss stellten beide Planer nun das Entwicklungskonzept mit seinen Maßnahmen vor. Wie berichtet, plant die Stadt, insbesondere die Graften zu sanieren – das ist längst überfällig, wie sich in diesem und im vergangenen Jahr mit seinen trockenen Sommern zeigte: Fällt kein Regen, sinkt der Wasserstand der nur von Niederschlagswasser befüllten Gräben dramatisch – und dann zeigt sich, wie verschlammt sie sind.

Sanierungsgebiet Wallanlagen

Im Sommer 2020 entscheidet das Land, ob der Bereich Wallanlagen mit einer Fläche von 6,5 Hektar ins bestehende Sanierungsgebiet IV Lohne/Schlachte/Hooksweg aufgenommen wird.

Werden die Wallanlagen aufgenommen, verlängert sich der Sanierungszeitraum bis etwa 2030.

Rund 3,35 Millionen Euro sind laut Entwicklungskonzept für die Sanierung des Bereichs Wallanlagen angesetzt; davon entfallen rund 550 000 Euro auf den Umbau der Kreuzung Wangerstraße/von-Thünen-Ufer/Schlachtstraße, rund 1,3 Millionen Euro sind zur Sanierung von neun Gebäuden angesetzt, der Rest entfällt auf die Graften. Bei einem positiven Bescheid zum Sanierungsgebiet zahlen Bund, Land und Stadt je ein Drittel der Gesamtsumme.

Doch Schlammbaggern allein ist der Stadtverwaltung zu wenig. Im Rahmen des Sanierungsgebiets soll viel Geld investiert werden, um nicht nur die Wasserflächen und mögliche Einspeisung selbst anzufassen, sondern auch die Wege, Plätze und Grünanlagen neu zu gestalten. „Bisher gilt: Es gab kein Gesamtkonzept bei der Anlage“, hat Boner bei den vorbereitenden Untersuchungen festgestellt.

Und das gilt auch für den Übergang von Altstadt in Vorstadt im Bereich Wangerstraße/Schlachtstraße/von-Thünen-Ufer: Dort soll nach Vorstellungen der Planer ein Platz geschaffen werden – „eigentlich ist da ja um den Kiebitzbrunnen herum schon ein attraktiver Platz, doch der wird nicht als solcher wahrgenommen“, sagt Boner. Ein Ziel des Sanierungsgebiets wird deshalb sein, dort den Verkehr neu zu regeln und einen sichtbaren Übergang zu schaffen.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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