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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Jever

Sanierungsgebiet Jevers Altstadt: Ideen gesucht für Wallanlagen

10.05.2019

Jever Sie umschließen die Altstadt als grüner Ring, laden zum Flanieren und Verweilen ein. Jevers Graften – die Blankgraft und die Pferdegraft am Vom-Thünen-Ufer, die Duhmsgraft am Elisabethufer und die Prinzengraft bei der Kreisverwaltung – mit ihren alten Bäumen und den Wasserflächen sind ein Kleinod. „Die Jeveraner kennen sie und nehmen es kaum wahr – doch für Leute von außerhalb sind die Wallanlagen etwas ganz besonderes“, weiß Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers.

Jevers Graften

Die Graften sind die Reste eines geschlossenen Verteidigungsrings aus Wassergraben und Wall um Jevers Altstadt. Ab 1815 wurden die Wälle abgetragen und der Graben zugeschüttet.

Die Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung, die die Altstadt umschließen, stehen unter Denkmalschutz: Sie gelten als kulturhistorisch besonders bedeutsam.

Dennoch gibt es einige städtebauliche Missstände entlang der Graften: Die Anlagen wurden zugunsten des Straßenbaus und der Verkehrsführung immer wieder beschnitten, die Spazierwege sind teilweise in schlechtem Zustand, zahlreiche Häuser entlang der Graften sind sanierungsbedürftig.

Die Stadt Jever wird deshalb beim Land beantragen, die Wallanlagen ins Sanierungsgebiet Lohne/Schlachte/Hooksweg aufzunehmen. Dann finanziert das Land Umbauten mit.

Die Stadtverwaltung trägt sich schon länger mit Plänen, die Wallanlagen aufzuwerten und so umzugestalten, dass sie viel intensiver zur Naherholung genutzt werden können als bisher. Eine Chance ist nun, dass die Wallanlagen ins Sanierungsgebiet Lohne/Schlachte/Hooksweg aufgenommen werden. Dann fließen Finanzmittel aus dem Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ des Landes.

Der Antrag muss flott auf den Weg gebracht werden: Stichtag ist 1. Juni. Ins Boot geholt hat die Stadt die Planungsbüros Boner und Diekmann, Mosebach & Partner – beide begleiten die Stadtentwicklung schon viele Jahre lang.

Johann Boner ist dabei zuständig für die Bereinigung „städtebaulicher Missstände“: So hat er einige Häuser entlang der Graften ausgemacht, die der Sanierung bedürfen. „Und die Sanierung bietet die einmalige Chance, die Altstadt über die Wangerstraße und die Schlachtstraße mit der Schlachte in Verbindung zu bringen“, sagt er: Das steht schon lange im Raum – Ziel ist, die Kreuzung Wangerstraße/Schlachtstraße/Von-Thünen-Ufer so umzugestalten, dass eine logische Verlängerung der Altstadt zur Schlachte entsteht.

Boners Kollegen vom Büro Diekmann und Mosebach befassen sich mit der Umgestaltung der Grünanlagen: Wegeführung, Bepflanzung, Plätze zum Verweilen – dafür sammeln sie Ideen. Und wie sich am Mittwoch beim Anlieger-Workshop zeigte, gibt es einiges zu tun: Das beginnt bei der uneinheitlichen Wegegestaltung und endet noch lange nicht damit, die Wasserflächen wieder zugänglich zu machen.

Mit im Boot bei der Ideensammlung: Das Graften-Team um Anneliese Janßen. Es hat genaue Vorstellungen, wie die Wallanlagen noch schöner werden könnten.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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