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wieder mehr Freizeit Ferienpass für Schortens und Jever vorgestellt

Jever/Schortens - Die Vorzeichen für ein Jubiläum sollten eigentlich besser sein. Aber Corona lässt sich nun mal nicht einfach abstellen und so haben die Organisatoren des Ferienpasses, Fennja Bücker und Nico Meins auf Schortenser Seite und Jennifer Rieken und Marco Rühle auf Jeverscher Seite eben unter etwas anderen Bedingungen den diesjährigen Ferienpass für die beiden Städte auf die Beine gestellt. Seit 20 Jahren arbeiten Jever und Schortens mittlerweile bei dem gemeinsamen Ferienpass zusammen.

„Gerade jetzt in der Pandemie ist es wichtig, das Netzwerk, welches wir im Kinder- und Jugendbereich aufgebaut haben, zu nutzen. Wir müssen die Kinder aus diesem Tief rausholen“, sagt Marco Rühle vom Jugendzentrum Jever bei der Vorstellung des Ferienpasses am Freitagmorgen. In der Hausaufgabenbetreuung haben die Betreuer immer wieder gemerkt, wie sehr die Jugendlich unter Druck standen. „Viele Aufgaben und niemanden zum fragen. Das war hart für viele.“ Der Freizeitbereich des Jugendzentrums wurde seiner Bedeutung nicht mehr gerecht. „Es gab einfach keine freie Zeit mehr für die Jugendlichen“, so Rühle. Um das jetzt wieder aufzubrechen, und den Kindern und Jugendlichen ein Stück Normalität zurück zugeben, kommt der Ferienpass gerade rechtzeitig.

„Es sind viele Aktionen dabei, die wir jedes Jahr haben. Das zeigt auch, es geht weiter“, ergänzt Nico Meins für Schortens. „Durch die gemeinsamen Fahrten und Angebote können die Kinder wieder etwas mit ihren Freunden gemeinsam unternehmen, was so vorher nicht möglich war.“

Die Veranstaltungsangebote sind auch in diesem Jahr wieder zahlreich und abwechslungsreich. 105 Angebote, von der Wasserskifahrt über einen Besuch im Aquapark, Kletteraktionen bis hin zur Kanufahrt auf der Hunte, sind mittlerweile zusammengekommen. Und es dürfen gerne noch mehr werden. „Wenn es noch Vereine oder Veranstalter gibt, die etwas anbieten wollen, können sich diese gerne in den jeweiligen Jugendzentren melden“, sagt Jennifer Riecken. Mutig sollten die Anbieter ruhig sein, fordert Marco Rühle. „Man kann auch vieles draußen anbieten. Es gibt immer Alternativen.“ Das hätte unter anderem die Reiterfreizeit über Himmelfahrt gezeigt. „Mit 35 Kindern und Jugendlichen hat das mit dem entsprechenden Hygienekonzept super funktioniert“, erinnert sich Rühle.

Dennoch muss das Organisationsteam, genauso wie Eltern, die ihre Kinder später anmelden wollen, eine gewisse Flexibilität an den Tag legen. „Viele Veranstalter, wie zum Beispiel der Heidepark oder Schloss Dankern, wissen noch gar nicht, wie sie auf machen. Da müssen wir immer aktuell schauen was geht“, so Rühle weiter.

Das bisherige komplette Programm des gemeinsamen Ferienpasses kann ab Montag, 21. Juni, online unter ferienpass-jever-schortens.de eingesehen werden. Die gesamte bunte Palette ist dann aufgelistet. „So können die Kinder schon mal schauen, wo sie sich ausprobieren wollen“, sagt Fennja Bücker. Gebucht werden können die Veranstaltungen dann online ab Sonntag, 4. Juli, 12 Uhr. Und wer kein Internet hat, kann in sich auch in den Jugendzentren anmelden. Der Termin für die Danke-schön-Feier steht übrigens auch schon fest: der 1. Oktober. Wo, ist allerdings noch unklar.

Vereine und Veranstalter, die noch Angebote für den Ferienpass bereitstellen wollen, können sich unter den Telefonnummer 04461/55 05 und 06641/98 22 43 melden.

Sebastian Urbanczyk
Sebastian Urbanczyk Lokalredaktion, Jeversches Wochenblatt
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