JEVER/SCHORTENS - Die Ansichten darüber, wo das Feiern aufhört und der besinnungslose Vandalismus anfängt, gehen bekanntlich auseinander. Aber bei dem Anblick, der sich vergangene Woche nach Christi Himmelfahrt, dem sogenannten Vatertag, im Moorland sowie im Upjeverschen Forst bot, blieb Nina Eilers der Ausdruck Feiern im Halse stecken.

'Es passiert jedes Jahr wieder, wenn die Nicht-Väter mit ihren Fahrrädern und Bollerwagen hier unterwegs sind', empört sich die Jeveranerin: leere Bierflaschen und Zigarettenkippen sowie mit Sprayfarbe verschandelte Tische und Bauwagenwände, an vielen Orten im Forst Spuren vom Einweg-Grillen, eine Brücke ist sogar ganz zerstört worden.

'Das ganze Jahr über ist es hier ruhig und schön, aber vor Himmelfahrt wissen wir Eltern schon, dass wir hier gemeinsam mit den Erziehern alles aus dem Weg räumen und abbauen müssen, das kaputt gemacht werden könnte', berichtet Nina Eilers erzürnt, die sich nicht in ihrer als Kindergartenmutter, sondern als Bürgerin an das WOCHENBLATT gewendet hat.

Christoph Hinz
Christoph Hinz Lokalredaktion, Jeversches Wochenblatt