JEVER/SCHORTENS - Ein Zug der Nordwestbahn kollidierte am späten Abend des Karfreitags auf der Bahnstrecke zwischen Sande und Esens mit zahlreichen Gegenständen, teilte die Bundespolizei am Wochenende mit. Sie hat die Ermittlungen übernommen.
In der Dunkelheit konnte der Lokführer ein auf das Gleis gelegte Fahrrad nicht rechtzeitig erkennen. Der Vorfall ereignete sich kurz nach 22 Uhr auf der Strecke zwischen Schortens und Jever. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich nur wenige Fahrgäste im Zug. Sie und das Zugpersonal wurden nach bisherigen Ermittlungen nicht verletzt. Ein Kühlflüssigkeitsschlauch des Zuges wurde durch den Aufprall beschädigt. Zur Beurteilung möglicher weiterer Schäden wurde der Zug in Wilhelmshaven zunächst aus dem Verkehr genommen.
Bundespolizisten, die zwischenzeitlich gerufen worden waren, fanden zudem noch Schottersteine und Teile einer Waschbetonplatte im Gleisbett. Strafrechtliche Ermittlungen wegen eines möglichen 'Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr' wurden eingeleitet. Sachdienliche Hinweise nimmt die Bundespolizei in Oldenburg unter 0441 / 218380 entgegen.
