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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Jever

Zur Umsetzung müssen alle ran

02.10.2017

Jever Da staunten die Spielplatzplaner und Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers: Tanja Bachner-Zander, Elternratsvorsitzende der Paul-Sillus-Schule, übergab am Freitag beim dritten und letzten Workshop zur Spielleitplanung in Jever eine dicke Mappe im DIN A3-Format. Darin haben die Grundschulkinder eine Fülle von Ideen und Anregungen gesammelt und dargestellt, wie sie sich die Spielplätze in Jever vorstellen. Statt langweiliger Spielgeräte, wie sie häufig zu finden sind, wünschen sich die Kinder mehr Themenspielplätze, Sitzbänke und Kletterparcours.

Und auch Mädchen und Jungen aus der Klasse 7b des Mariengymnasiums haben sich Gedanken gemacht und die Mappe gefüllt: Tanja Bachner-Zanders Tochter Lena, Klassensprecherin der 7b, hat bei ihren Mitschülern Ideen gesammelt – Basketball-Spielfelder, Bodentrampoline, eine Mountainbike-Strecke und Wabbelhügel wünschen sich die Jugendlichen.

Vorschläge von Jevers Skatern trug bei dem Planungstreffen Joshua Dings vor: Die Jugendlichen wünschen sich eine Beplanung des Skaterplatzes einschließlich Umgebung. Vordringlich sei eine Befestigung der Zuwegung und die Aufstellung von Kreativbänken. Für das Gelände schlug Joshua Dings robuste Einfachheit, mehr Einsicht und Nutzung im Grünbereich vor. „Platz zum Badminton- und Frisbeespielen auf dem Gelände ist ebenfalls wichtig“, sagte er.

Bürgermeister Jan Edo Albers war hoch erfreut, dass sich so viele Kinder an der Spielplatzplanung beteiligen: Mit viel Vorarbeit und Engagement haben die 35 Teilnehmer des dritten Planungsworkshops in drei Stunden dem Planungsbüro „Stadtkinder“ umsetzungsfähige und bezahlbare Ideen und Vorschläge für den Kernbereich und den Bereich Rahrdum unterbreitet.

Aber auch die älteren Jeveraner haben sich eingebracht: „Wir Senioren fühlen uns in Jever wohl“, sagten Gustav Mammen und Peter Recker. Allerdings wünschen sich die Älteren für die Grün- und Wallanlagen mehr Sauberkeit und weniger Hundedreck. Die stellvertretende Seniorenbeiratsvorsitze Gisela Vahlenkamp sieht im Planungsvorschlag, die Wallanlagen in das Gesamtkonzept zu integrieren, einen guten Ansatz, um Alt und Jung zusammenzubringen.

Und wie geht es nun weiter? Planer Peter Apel von „Stadtkinder“ in Dortmund rief dazu auf, dass nun alle bei der praktischen Umsetzung mithelfen: „Viele Hände mit Spaten, Schippen und anderem Arbeitsgerät werden benötigt, um die Spielplätze schöner zu machen“, sagte er.

Das Planungsbüro schlägt vor, zur Finanzierung aller Maßnahmen eine Bürgerstiftung zu gründen. Denn die Spielplatzumgestaltung kostet Geld – und das ist in Jever knapp. Apel lobte die Umsetzbarkeit der Vorschläge sehr: „In Cleverns und Moorwarfen bestehen gute Chancen, mit geringen Strukturverbesserungen die Dorfgemeinschaft zu stärken.“

Auch die Unterteilung der Spielplatzplanung in Stadtteile war sinnvoll, „weil so individuell geplant werden kann“, bewertete Bauamtsleiter Jörg Lorenz die direkten Anregungen aus den Ortsteilen.

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