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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Jever

Neuer „Jever“-Jahrgang wird geprüft

10.10.2018

Jever In diesem Sommer gab es fast nur ein Thema: das Wetter. Mit der Hitzeperiode zu kämpfen hatten auch die Hopfen- und Getreidebauern. Ob die Qualität ihrer Ernten trotzdem einen guten Jever-Jahrgang 2018/19 garantieren? Das zu entscheiden obliegt der gestrengen Prüfungskommission bei der „Jever“-Bierprobe.

Positiv oder negativ?

Ihr Urteil wird am 12. Oktober verkündet – und nur wenn die Daumen der 13 Kommissionsmitglieder nach oben zeigen, darf das Friesisch-Herbe des neuen Brauerjahres ausgeschenkt und verkauft werden. So will es die Tradition.

Die Mitglieder der Prüfungskommission

Den neuen Sud verkostet haben unter dem Vorsitz von Olaf Harjes (Rat der Stadt Jever):
 Rainer Dabitsch, Rat der Stadt Jever
 Hartmut Duden, Technisches Hilfswerk Jever
 Hinrich Eden, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. Schortens/Jever
Sarina Gärtner, Fleischerei Janssen GmbH
 Werner Jansen, Friesisches Brauhaus zu Jever
 Olaf Janssen, Bauunternehmen Olaf Th. Janssen GmbH & Co. KG
Armin Kanning, Wangerland Touristik GmbH
 Frank Kourim, Rat der Stadt Jever
Hans Matern, Rat der Stadt Jever
Frauke Mönnich, Friesisches Brauhaus zu Jever
 Karl Oltmann, Rat der Stadt Jever
 Karin Otten, Gärtnerei Otten

Kommt die Kommission zu einem negativen Urteil, muss das gesamte Bier an die Armen gespendet werden. Am Montagabend trat die 13-köpfige Prüfungskommission unter Vorsitz von Olaf Harjes im Rathaus in Klausur.

Hat der Hopfen ausreichend Aroma und Bitterstoffe, die bekanntlich so entscheidend für das Friesisch-Herbe sind? Und wie sieht es beim Getreidemalz aus – erfüllt der erwartungsgemäß geringe Ertrag die hohen Ansprüche der Braumeister, um damit ein echtes Jever brauen zu können?

Vor allem aber: Schmeckt das überhaupt, was nach dem Brauen, Vergären und Reifen herauskommt? Und hat dieses „Gebräu“ tatsächlich das Qualitätssiegel Jever verdient?

„Die Antworten sind nicht nur für unser Brauhaus lebenswichtig“, betont Betriebsleiter Christian Schmidt. „Kaum auszudenken wäre es, dass unsere zahlreichen Partnervereine und Veranstalter mangels Jever Nachschub sprichwörtlich auf dem Trockenen sitzen – oder gar auf andere Biere als unser Friesisch-Herbes ausweichen müssten.“

Nur das Beste

Um das zu verhindern, hätte sein Team alle Hebel und Kontakte in Bewegung gesetzt, um für die jeverschen Sudkessel nur das Beste einzukaufen. „Auch ein Spitzenkoch kann selbst aus einfachsten Zutaten noch einen Hochgenuss zaubern – genauso, wie unsere versierten Brauer aus durchschnittlichen Rohstoff-Qualitäten mit ihrem Feingefühl ein wohlschmeckendes Jever Pilsener gemacht haben“, gibt sich Christian Schmidt im Vorfeld der Jever Bierprobe selbstbewusst.

Ob er Recht behalten wird? Das Prüfungsergebnis gibt die Kommission am Freitag, 12. Oktober, bei einem geselligen Empfang im Schalander vom Friesischen Brauhaus zu Jever bekannt. Eine Urkunde wird das Urteil amtlich dokumentieren.

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