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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Jever

Umbau In Der Steinstraße In Jever: Was aus dem ehemaligen Kindergarten werden soll

18.04.2019

Jever Schon länger hatte Edith Wagner ein Auge aufs Gebäude Steinstraße 1 geworfen. „Ich bin immer wieder drumherumgeschlichen und dachte ,tolles Haus, daraus könnte man etwas sehr schönes machen‘“, sagt die jeversche Unternehmerin. Und nun hat es geklappt: Edith und Theodor Wagner haben im Herbst den Zuschlag von der ev. Kirche in Oldenburg erhalten.

Die Wohnresidenz Jever

Im denkmalgeschützten Gebäude Steinstraße 1 – ursprünglich Pastorei, danach 40 Jahre Kindergarten – entsteht durch Umbau und Erweiterung die „Wohnresidenz Jever“. Architekt Friedrich C. Meyer (Metaplan) hat die Planung übernommen. Er lässt die historische Substanz sanieren und um einen modernen Anbau erweitern.

In dem Komplex entstehen neun barrierefreie Wohnungen, davon drei rollstuhlgerecht. Alle Wohnungen im Alt- und im Neubau sind mit dem Aufzug zu erreichen. Erschlossen wird der Komplex zentral über den bestehenden Zwischenbau. Die Ein- und Zwei-Zimmer-Wohnungen haben eine Mietfläche von 53 bis 85 Quadratmetern, Balkon, Terrasse oder Loggia.

Im Erdgeschoss des Neubaus entstehen Gemeinschaftsräume: Gastzimmer, Treffpunkt, Klön- und Kochbereich. Von dort besteht direkter Zugang zum Garten mit Teich und Pergola. An der Westmauer des Grundstücks entstehen Fahrradstellplätze, Abstellräume und der Müllplatz.

Mehr Infos unter www.wohnresidenz-jever.de

Die einstige Pastorei – ab 1831 wurde sie gebaut–, war 40 Jahre lang Kindergarten. Seit dem Umzug des ev. Kindergartens an die Hammerschmidtstraße stand sie zum Verkauf. „Wir sind sehr froh, dass wir die Steinstraße 1 kaufen konnten; es ist ja nicht selbstverständlich, dass wir den Zuschlag bekommen haben“, sagt Theodor Wagner: „Wir werden daraus etwas ordentliches machen – so, dass auch die evangelische Kirchengemeinde sagen kann, dass der Verkauf an uns eine gute Entscheidung war.“

Edith und Theodor Wagner haben im Oktober mit den Umbau-Planungen begonnen. Ihr Architekt ist Friedrich C. Meyer. Gemeinsam stellten sie am Dienstag den Mitgliedern des Gemeindekirchenrats und den drei Pastoren Katrin Jansen, Thorsten Harland und Rüdiger Möllenberg ihre Pläne vor.

Und die waren schnell begeistert: Denn zum einen wird der denkmalgeschützte Altbau nach der Fassaden-Sanierung schöner dastehen als je zuvor; zum anderen hat Edith Wagner ein interessantes Konzept des Zusammenlebens in der Wohnresidenz geplant. „Allein, aber nicht einsam“, könnte man es zusammenfassen.

Angesprochen sind Ältere, die in einer Hausgemeinschaft zusammenleben möchten: Die eigene Wohnung ist Rückzugsort, doch großzügige Gemeinschaftsräume im Erdgeschoss des Neubaus und der Gemeinschafts-Garten sollen Geselligkeit und gemeinsame Unternehmungen ausdrücklich fördern. „Ziel ist, die Leute zu ermuntern, nicht nur in der Wohnung zu sitzen, sondern zusammenzukommen.“

Architekt Meyer fördert das auch durch seine Planungen – etwa durch jede Menge Sichtverbindungen und großzügige Gemeinschaftsflächen sowie viel Licht. Neubau und Altbau werden über den bestehenden Zwischentrakt erschlossen: Dort sind Aufzug und Treppenhaus untergebracht. „Den Komplex werden wir dadurch komplett barrierefrei zugänglich machen“, sagt Meyer.

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Bauherrin Wagner erwartet die endgültige Baugenehmigung in den nächsten Tagen – die Planungen wurden eng mit dem Denkmalpfleger beim Landkreis abgestimmt. Bereits im Frühjahr 2020 sollen die Wohnungen bezugsfertig sein.

„An diesen Planungen sieht man, dass es wichtig ist, loslassen zu können, damit jemand anderes etwas daraus machen kann“, sagte Rüdiger Möllenberg. Die ev. Kirchengemeinde Jever hat in den vergangenen zehn Jahren fünf Gebäude verkauft – überall sei der Umbau geglückt, sagte er. Und so will die Gemeinde ihr Immobilienkonzept weiterverfolgen. „Es sind weitere Projekte in Planung, die auf Genehmigung warten“, kündigte er an.

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Melanie Hanz Redakteurin / Gesamtleitung Friesland
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