JEVER - Eines stellte Jens Küpker gleich klar: Mit Bitcoins oder anderen digitalen Währungen dürfen die Teilnehmer des 35. VR-Börsencups nicht handeln. Denn wie bereits bei den Vorjahreswettbewerben will der für den Bereich 'Private Banking' zuständige Volksbank-Mitarbeiter nicht, dass durch 'wilde Zockerei' schnell ein möglichst hoher Profit gemacht wird. Vielmehr gehe es 'um das Erlernen einer nachhaltigen Anlagestrategie', hieß es am Montag beim Auftakttreffen im Immobilien- und Finanzzentrum der Volksbank Jever.
Küpker rechnet damit, dass in diesem Jahr wieder rund 100 Schüler des Mariengymnasiums und der beiden beruflichen Gymnasien der Berufsbildenden Schulen (BBS) Jever teilnehmen werden. Der Banker ist überzeugt: Auch beim Wertpapierhandel habe in der Regel derjenige Erfolg, der sich mit dem Thema beschäftigt. Er riet deshalb, vor Käufen und Verkäufen, Sachverhalte kritisch zu hinterfragen, sich mit den Werten bekannt zu machen sowie die Wirtschaftsnachrichten und Börsendaten genau zu studieren. Dafür hat die Volksbank Jever erneut das Jeversche Wochenblatt mit ins Boot genommen, deren E-Paper-Angebot die Nachwuchsbörsianer für die Dauer des Börsenspiels kostenlos nutzen können. Nun ist ein sorgsamer Umgang mit dem 'Spielgeld' in Höhe von zwei Mal 100 000 Euro pro Teilnehmer gefragt.
