Jever/Wittmund - Immer wieder werden in Zusammenhang mit den möglichen Windparkplänen im westlichen Stadtgebiet Jevers Befürchtungen laut: Wenn dort keine Windkraftanlagen entstehen können, stehen Investoren, Landbesitzer und Projektoren bereit, um auf der Wittmunder Seite zwischen Rispel und Burmönken Windräder am Mühlentief entlang zu setzen. Und damit, so die Befürchtung der Sandelermönser, Sandeler und Clevernser, hätten die Bürger im Südwesten Jevers bei einem Scheitern der jeverschen Windkraftpläne nichts gewonnen. Denn die Windräder würden sich dann eben jenseits der Stadtgrenze drehen und zwar in nur knapp 100 Metern Entfernung weiter weg.
Ambitionen von Landeigentümern und Projektierern, auf dieser Fläche Windräder zu bauen, gibt es wohl, bestätigt Wittmunds Bürgermeister Rolf Claußen. „Aber in Rat und Verwaltung herrscht Einigkeit, dass die Stadt Wittmund ihr Soll an Windkraft mehr als erfüllt hat – es gilt weiter, dass wir keine weiteren Flächen für Windenergie ausweisen“, betonte Claußen gegenüber der NWZ.
