Moorwarfen - Was lange währt, wird endlich gut – dieses Sprichwort hat Bürgermeister Jan Edo Albers nicht nur darauf bezogen, dass die Kinder und Eltern in Moorwarfen am Samstag vor verschlossenen Toren standen, als sie endlich ihren neuen Spielplatz einweihen wollten. Zum Glück kam Volker Meyer-Hardieck von „Günter Meyer Garten- und Landschaftsbau“ mit dem Schlüssel zur Rettung, und die Kinder rannten vor Freude gleich los.
Was lange währt, wird endlich gut – das passe auch zur Fertigstellung des Spielplatzes an sich, so Albers. „Es war ein langer Weg von der Planung bis hierhin.“ Immer wieder habe die Dorfgemeinschaft auf den Nutzungskonflikt zwischen Kindergarten und Öffentlichkeit hingewiesen. Der Platz ist nun eingezäunt und eine Tür – die eben abschließbar ist – eingebaut.
Viel zum Klettern, Entlanghangeln und natürlich zum Rutschen wird auf dem Platz jetzt angeboten. Das sei aber noch nicht alles, sagte Albers, denn es sollen noch Sitzgelegenheiten gebaut werden. Bepflanzt wird der Platz dann im Herbst.
„Es hat uns tatsächlich überrascht, wie viel Geld in die Hand genommen wurde und wie schön die Geräte sind“, sagte Helga Mayerhofer von der Dorfgemeinschaft. „Wir hoffen, dass sich die Nachbarn freuen, dass hier endlich wieder fröhliches Kinderlachen zu hören ist.“
Nun müsse nur noch etwas für die Jugend getan werden, fügte sie hinzu. „Denn die wollen wir natürlich auch gern hier im Dorf halten.“ Albers berichtete, es solle ein Pavillon gebaut werden, für den aber noch die Baugenehmigung fehle. Auch die Lieferzeiten seien momentan sehr lang. Und Helga Mayerhofer verkündete noch ihre Idee, dass man eine große Rundbank um die große Linde vor dem „Old Schoolhus“ bauen könnte.
Dann aber waren erst mal die Kleinen dran, die ihren neuen Spielplatz ausprobieren mussten. Die Kosten für die Umgestaltung, die im Rahmen der Spielleitplanung erfolgte, belaufen sich auf rund 51 000 Euro – die Spielgeräte kosten circa 43 800 Euro, die Erdarbeiten etwa 7200 Euro und der Zaun noch einmal rund 20 500 Euro.
