Jever - Die Soziale Wählergemeinschaft (SWG) im Stadtrat Jever beantragt eine interfraktionelle Sitzung zum Thema Gesundheitsschäden durch Windenergie: „Vor weiteren Beschlüssen zur weiteren Nutzung der Windenergie auf dem Stadtgebiet Jevers sollten die Ratsmitglieder über die Ergebnisse der neuesten Studie zu Gesundheitsgefahren durch Infraschall von Windkraftanlagen vom April informiert werden“, teilt Udo Albers mit.
In der Studie, an der die Berliner Charité, die Uniklinik Eppendorf (Hamburg) und die Physikalisch Technische Bundesanstalt Braunschweig sowie das Max Planck Institute for Human Development (Berlin) beteiligt waren, geht es um Reaktionen des menschlichen Gehirns auf Infraschall oder tieffrequenten Schall nahe der Schwelle zum Infraschall. Demnach sind besonders Bereiche betroffen, die die emotionale und autonome Kontrolle steuern – die Probanden reagierten mit Stress und körperlichen Symptomen.
„Um eine gewissenhafte Entscheidung zum Bau von Windparks vorzubereiten, sollten die Ergebnisse dieser Studie Berücksichtigung finden. Der Stadtrat ist verpflichtet, Schaden von seinen Bürgern abzuwenden“, so die SWG.
