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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Jever

FESTAKT: „Stets gute Ratgeber der Stadt“

02.11.2006

JEVER Fast die Hälfte des Stadtrats verlässt das Gremium. Dr. Eberhard Klose ist Rekordhalter mit insgesamt 38 Jahren Ratsarbeit.

von ulrich schönborn JEVER - Generationswechsel im jeverschen Stadtrat: 15 der 31 Ratsmitglieder verlassen zum Ende der Legislaturperiode das Gremium.

Bürgermeisterin Angela Dankwardt würdigte am Dienstagabend in einer Feierstunde im Rathaus Wilhelm Beenken, Dr. Heinz Behrends, Helma Büthe, Rainer Dabitsch, Roswitha de Jong-Ebken, Ralph Habersetzer, Anton-Wilhelm Janssen, Dr. Eberhard Klose, Helga Meyerhofer, Gerd Paurat, Bolko Schroeder, Günter Sendt, Karl-Heinz Willemsen und Wilfried Wolken für ihr ehrenamtliches lokalpolitisches Engagement.

Klose hat dem Rat 38 Jahre angehört und ist damit Rekordhalter. Anton-Wilhelm Janssen war 34 Jahre im Stadtrat, Günter Sendt 32 Jahre.

Schmerzlich vermisst wurde in der Runde Ferdinand Heinen, der am 13. Oktober nach langer Krankheit gestorben war. Er hatte nach 20-jähriger Ratsarbeit nicht mehr kandidiert. „Rat und Verwaltung der Stadt Jever werden Ferdinand Heinen ein ehrendes Andenken bewahren und auch für seine Familie weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung stehen“, sagte Angela Dankwardt.

Auf zusammen 75 Jahre Ratsarbeit kommen die Alt-Bürgermeister Dr. Heinz Behrends und Siegfried Harms sowie CDU-Fraktionschef Horst-Dieter Husemann. Sie wurden für ihre jeweils 25-jährige Ratstätigkeit mit der Verdienstmedaille der Stadt Jever ausgezeichnet (die NWZ berichtete). „Alle drei sind in Jever bekannt wie bunte Hunde“, sagte die Bürgermeisterin in ihrer Laudatio. Sie seien der Stadt stets gute Ratgeber gewesen. Während Behrends aus dem Gremium ausscheidet, behalten Harms und Husemann ihre Mandate.

Klaus Bothe vom Niedersächsischen Städtetag überreichte den drei Jubilaren zudem Ehrenurkunden seines Verbandes. Er verwies in seiner Rede auf die „Erfolgsstory der kommunalen Selbstverwaltung“. Sie sei Symbol des Bürgersinns, sei aber auch Gefahren ausgesetzt: Neben der Finanznot nannte Bothe die „kaum überschaubare Gesetzesflut“ und die sinkender Wahlbeteiligung.

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