Jever - Das Wattenmeer wird gelegentlich als ein „Lebensraum auf den zweiten Blick“ charakterisiert. Wirken die Wattflächen bei Niedrigwasser auf den oberflächlichen Betrachter auf ersten Blick eher eintönig und öde, so erschließen sie sich dem, der genauer hinsieht als ein Naturraum voller Leben. Selbst dem genauesten Blick bleibt allerdings der weitaus größte Teil des Lebens im und auf dem Watt-Boden verborgen, handelt es sich doch um mikroskopisch kleine Bakterien und Einzeller.
In diese Welt der Mikroorganismen wird der Vortrag von Prof. Dr. Heribert Cypionka vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg am Dienstag, 11. November, ab 20 Uhr im Graf-Anton-Günther-Saal des Rathauses Jever einen Einblick geben.
Ein Teil der während des Vortrags gezeigten Mikroaufnahmen wird in 3D-Technik präsentiert, die entsprechenden Brillen sind vorhanden. So bekommen die Besucher des Vortrags ein faszinierendes Bild der uns weitgehend unbekannten Mikrowelt.
Interessierte Gäste sind willkommen, der Eintritt ist kostenlos.
