Dresden - Boxweltmeister Jürgen Brähmer hat am Sonnabend in Dresden seinen Titel gegen Konni Konrad verteidigt. In der Pause zur achten Runde wedelten Konrads Betreuer mit dem Handtuch – der Kölner konnte auf einem Auge nicht mehr richtig sehen. Mit dem Verdacht auf einen Hornhautschaden wurde der Herausforderer von Ringarzt Stefan Bock in eine Klinik geschickt.
Die Diskrepanz zwischen den beiden Sportlern war groß. „Ich wollte zeigen, dass zwischen Konni und mir ein großer Unterschied besteht“, sagte Brähmer nach dem Kampf. Seine Unterlegenheit gestand auch sein Herausforderer: „Ich kam einfach nicht in den Kampf.“ Brähmer war der technisch bessere, variablere und zielsicherere Boxer.
Der 36-jährige WBA-Weltmeister im Halbschwergewicht wurde nach seinem Kampf zur Titelverteidigung nach Monaco eingeladen. Dort wird der Schweriner am 7. November antreten und das Fürstenhaus mit seiner Boxkunst erfreuen wollen – vermutlich gegen IBO-Weltmeister Thomas Oosthuizen aus Südafrika.
„Das ist der beste Jürgen Brähmer, den es je gab“, schwärmte Promoter Kalle Sauerland.
